George W. Bush von

Bush als Maler

Der frühere US-Präsident ist künstlerisch tätig und eröffnete eine Bibliothek

Bush malt Hunde © Bild: FOX5/Screenshot

George W. Bush ist zurück: Der frühere US-Präsident erklärte in einem Interview mitdem US-Fernsehsender ABC, dass er jetzt Bilder male. Offensichtlich Bilder zweifelhafter Qualität, auf denen er sich selbst malt, seine Hunde und die Landschaft auf seiner Farm in Texas. Politisch bereut er nichts und seinen Bruder kann er sich gut als Präsidentschaftskandidaten vorstellen.

„Malen veränderte mein Leben“ erklärt Bush in dem Interview, das er gemeinsam mit seiner Frau Laura Bush gab. Er stellt klar, dass er dem Vorbild seines Vaters folgen und bis zum Tod aktiv bleiben wolle. Unter anderem hat er ein Bild seines Terriers Barney gemalt. Zum Malen inspirierte ihn das Buch „Malen als Zeitvertreib“, von Winston Churchill. Er wolle nicht rasten, sondern weiter aktiv sein und es sei eine schöne Erfahrung, dass man auch im Alter immer weiter lernen könne.

Aber auch zu politischen Themen nahm er Stellung. Zu seiner Partei, den Republikaner, meinte er, dass es dies auch in Zukunft geben werde und sein Bruder, Jeb Bush, ein sehr guter Präsidentschaftskandidat wäre. „Er wäre ein genialer Kandidat. Aber ob er das möchte, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Sollte Jeb Bush antreten, muss er sich wohl einem Duell mit Hillary Clinton stellen, der wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. „Das wäre ein geniales Foto“, meint Bush. Klären werde sich das aber ohnehin erst in einigen Jahren.

Bush bereut nicht

Zu den Anschlägen in Boston sagt Bush, dass er sich große Sorgen machte, dass erneut ein großer Angriff auf die USA droht. Er lobte die Behörden für ihr rasches Handeln. „Es ist sehr hart das Heimatland zu verteidigen“, so Bush weiter.

Bezogen auf seine eigene Präsidentschaft zeigt Bush wenig Reue. Er sei immer novh sehr überzeugt von seiner Entscheidung in den Irak einzumarschieren, meint Bush. Obwohl sich herausstellte, dass der Irak über keine Massenvernichtungswaffen verfügte, sei die Entscheidung Hussein zu stürzen, da viele Menschen befreit wurden. „Aber letztlich wird das die Geschichte beurteilen “, resümiert der Ex-US-Präsident.

Präsidentenbibliothek eröffnet

Der Grund für das Interview ist, dass die Bibliothek George W. Bushs eröffnet. In den USA ist es eine Tradition, dass Präsidenten nach ihrer Amtszeit eine Bibliothek eröffnen. Diese dient als Aufbewahrungsort für Papiere und andere Materialien aus der Amtszeit der Präsidentschaft.

Der US-Sender „Fox 5“ zeigte einige Bilder des Präsidenten und befragte seinen Kunstlehrer, der meint, dass Bush mit seiner Malerei als großer Künstler in die Geschichte eingehen werde. Hier einige Beispiele:

FOX5 Bush malt
© FOX5/Screenshot
Bush malt Landschaften
© FOX5/Screenshot
Bush malt Hunde
© FOX5/Screenshot

Kommentare

brauser49

Wäre er doch vor 30 Jahren Maler geworden !

wintersun melden

Wow und ich dachte bisher dass dieser elendige Teufel mit Hitler nur gemeinsam hat, dass beide das Leben millionen unschuldiger Menschen auf dem Gewissen haben.

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dachte mir beim Lesen der Überschrift dasselbe;-))....der Zweite, bei dem eine Karriere als Kunstschaffender der Welt Berge von Leichen erspart hätte.

Nudlsupp melden

Vielleicht ist an der Sache mit der Wiedergeburt ja doch was dran :-)

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