Bausparen ist out. Die Prämienkürzungen haben der bisher beliebtesten Anlageform einen Strich durch die Rechnung gemacht. Indes ist das Sparbuch wieder auf der Überholspur. Immer beliebter sind Grundstücke als Wertanlage. Und auch Gold und "zu Hause sparen" sind groß im Kommen.
2011 zählte der Bausparvertrag laut Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK Austria noch für 53 Prozent der Befragten zu den besonders interessanten Anlageprodukten. Im ersten Quartal 2012 ging dieses Interesse um 10 Prozentpunkte auf 43 Prozent zurück. Das Sparbuch legte von 44 auf 47 Prozent zu. Beliebter als der "Bausparer" war das Sparbuch zuletzt im Jahr 2009 mit 52 Prozent.
Keine Massenflucht zu befürchten
Eine "Massenflucht" aus bereits bestehenden Bausparverträgen sehen die Marktforscher zwar nicht, "allerdings erwarten wir uns einen spürbaren Einfluss auf die Anzahl der Neuabschlüsse", so GfK-Austria-Finanzmarktexpertin Sonja Buchinger. Die Halbierung der staatlichen Prämie im Zuge des Sparpakets wirke sich spürbar negativ auf das Image des Produkts aus, so die GfK Austria.
Von einer "tatsächlichen Begeisterung" für das Sparbuch zu sprechen, sei aber "zu hoch gegriffen". Das Sparbuch stelle vielmehr die einzige Anlageform dar, die neben Produkten mit längeren Bindungen oder subjektiv zu hohem Risiko in Frage komme.
Grundstückskauf immer beliebter
Auf Platz drei der beliebtesten Anlageformen lag im ersten Quartal "Grundstücke kaufen" mit 35 Prozent. 2011 lag der Wert bei 31 Prozent, 2008 erst bei 22 Prozent. Gold fanden heuer bereits 26 Prozent der Befragten besonders interessant. Im Jahr 2007 waren es gerade einmal 7 Prozent. Lebensversicherungen kamen im ersten Quartal 2012 auf 23 Prozent (2011: 26 Prozent) und die private Zusatzpension auf 15 (18) Prozent.
Immer attraktiver wird offenbar auch der Sparstrumpf: 13 Prozent der Befragten hielten "zu Hause sparen" für eine interessante Anlageform, 2011 waren es 10 Prozent und 2007 nur 5 Prozent.
Kommentare
Betr.Bausparen Mein Bausparer läuft in Kürze aus,werde sicher eine andere Sparform wählen.Bausparen hat keinen Reiz mehr,schlechte Verzinsung u.6 Jahre kein Zugang zum Kapital.
wenn man Österreichs liebste Form des Sparens so kaputt macht wie unsere Politiker - dann sieht man das unsere Politik des NEHMENS keine Ahnung hat was Sache ist.Mit dem Kürzen des Bausparens hat man sich schlicht selbst ein Eigentor geschossen - zeigt wie dumm man in oberen Positionen ist die über uns herrschen - danke Ihr Dummköpfe so macht Ihr unser Land nur noch mehr kaputt!
SPÖ+ÖVP haben nun auch das Bausparen kaputt gespart! Weiterhin werden Parteigünstlinge im Proporz mit hochbezahlte Jobs versorgt.
Weitehrin wird jede Reform verweigert.
Keine Verwaltungsreform
Bildungsreform
Staatsreform
Gesundheitsreform
Pensionsreform
Heeresreform
Universitätsreform
usw.
Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen.