Gerhard Köfer und Tadler noch ein dritter Abgeordneter hinzu, kann sich Stronach das mühsame Sammeln von Unterschriften in der Bevölkerung für ein Antreten bei der kommenden Nationalratswahl sparen.
Tadler sagte gegenüber der "Kronen Zeitung" (Salzburg-Ausgabe): "Ja, es stimmt." Kommt zum vormaligen SPÖ-Mandatar Gerhard Köfer und Tadler noch ein dritter Abgeordneter hinzu, kann sich Stronach das mühsame Sammeln von Unterschriften in der Bevölkerung für ein Antreten bei der kommenden Nationalratswahl sparen.
Zwei Steirer die sich gefunden haben
Gespräche mit dem austro-kanadischen Multimillionär habe es "schon seit längerem" gegeben und er könne sich mit Stronachs Ideen identifizieren, erklärte Tadler. Dass er mit Frank Stronach auch wegen seiner Herkunft einen guten Draht hat, gibt er gerne zu: "Beide sind wir gebürtige Steirer - seine grüne, steirische Herzlichkeit taugt mir richtig."
Tadler hatte 2010 im Zuge der Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen den BZÖ-Klub verlassen müssen. BZÖ-Chef Josef Bucher behauptete damals, Tadler habe seinen Verbleib bei den Orangen an finanzielle Bedingungen geknüpft, was dieser bestritt. Seither war der Salzburger relativ unauffällig als "wilder Abgeordneter" tätig. Laut rund um ihn wurde es vor Stronach erst wieder bei der Fußball-Europameisterschaft in diesem Jahr. In Warschau meinten Augenzeugen gesehen zu haben, wie er eine Löwen-Statue vor dem polnischen Präsidentenpalast mit den deutschen Nationalfarben beschmiert habe. Tadler erklärte hingegen, die Farben lediglich weggewischt zu haben.
Sollte es Stronach gelingen, noch drei weitere Abgeordnete auf seine Seite zu ziehen, so könnte er einen Nationalratsklub aufmachen. Das würde es ihm unter anderem ermöglichen, bei den Debatten vor der Nationalratswahl ebenfalls eingeladen zu werden, was einen großen zusätzlichen Werbeeffekt mit sich bringen würde. Die Teilnahme ist ein Privileg, das nur im Parlament vertretenen Parteien zusteht.
Strache schließt Überläufer aus
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache schließt aus, dass Nationalratsabgeordnete aus seinem Parlamentsklub zu Frank Stronach überlaufen könnten. "Bei mir in meiner Partei weiß ich definitiv, dass im Nationalrat keiner sitzt, für den das Thema ist", sagte er am Freitag in einer Pressekonferenz. Lediglich "ausrangierte und gescheiterte" Politiker hätten sich von Stronach "kaufen" lassen.
Kommentare
Der Herr Milliardär scheut den Kontakt mit dem Volk Also will er nicht Unterschriften sammeln, weil ein gewöhnlicher Bürger könnte ja seine Bekleidung staubig machen wenn er ihn berührt, sondern er sammelt Ableger des BZÖ, das Angst hat aus dem Parlament zu fliegen und daher zu Stronach desertiert. Feine Herrschaften diese Abgeordneten und die Stronach da einsammelt. Das Volk ist ihnen völlig wurscht. Hauptsache sie haben Ihr Börserl immer mit rund 8000.-Euro monatl. sicher gefüllt. Der Stronach ist genauso ein moralischer Koloniakübel wie alle seine aufgesaugten Ableger auch!
Re: Der Herr Milliardär scheut den Kontakt mit dem Volk was will der strohsack monarchie , oder einen clup der milliadere ?einen wunderheilenden wahrsager einige stiefelputzer und vorkoster hat er schon an der leine !
Re: Der Herr Milliardär scheut den Kontakt mit dem Volk was will der Stronach mit zusätzlichen 8000,--? der gute Mann ist fast 80 und hat viele Millionen auf seinem Konto und da kommen alleine durch die Zinsen mehr dazu als er jemals in der Politik verdienen könnte. Also wegen des Geldes macht der das sicherlich nicht. Und wenn er so zu seinem Ziel kommt, dass er sich andere Abgeordnete holt, dann hat er ja auch damit recht. Ich glaube, dass er ein wenig Bewegung in die Politik bringen wird und diejenigen Sesselkleber die eben nur wegen des Geldes noch in der Politik sind endlich entsorgt werden.