FPK Korruption von

"Werbefachmann" Petzner

BZÖ-Mandatar erklärte dem Gericht "wie Werbung funktioniert" - Dörfler wortlos

FPK Korruption - "Werbefachmann" Petzner © Bild: APA/Hochmuth

Der BZÖ-Mandatar Stefan Petzner hat sich eigenen Aussagen zufolge als "Werbefachmann" zu seiner Einvernahme am Wiener Straflandesgericht begeben, um dem Gericht "eine Art Lehrgang" angedeihen zu lassen und zu erklären, "wie Werbung funktioniert". Dies sagte er nach dem Gerichtstermin vor Journalisten. Der BZÖ-Mandatar war nach Wien zitiert worden, um sich wegen Untreuevorwürfen in Bezug auf eine Wahlkampfbroschüre zu verantworten.

"Ich habe den Sachverhalt umfassend geschildert und erklärt, dass ich davon überzeugt war, bin und bleibe, dass diese Vorgehensweise zulässig war", hielt Petzner fest. In dem Verfahren gehe es "um werbliche Fragen", konkret um die optische Gestaltung einer Broschüre im Landtagswahlkampf, die aus öffentlichen Mitteln produziert wurde. Die Behörden untersuchen, ob die Drucksorte optisch nicht gar zu sehr an die damalige Werbelinie des BZÖ erinnerte.

Geht um "werbetechnische Dinge"
"Es geht um Fragen des Corporate Designs, um werbetechnische Dinge", betonte Petzner. "Und die habe ich als Werbefachmann beantwortet." Nach Petzners Ansicht sei unter anderem aus Impressum und Logo klar hervorgegangen, dass diese Broschüre eine des Landes Kärnten war. Dass der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) ihn als Verantwortlichen für die Broschüre nannte, kommentierte Petzner so: Er habe zu Protokoll gegeben, wofür er verantwortlich war - "nämlich für die Verwendung der Farbe Orange".

"Keine Farb-Bestimmungen"
Zentrale Frage sei denn auch, ob diese Farbe verwendet werden durfte. Diese nämlich dominierte das Druckwerk und ist auch Parteifarbe des BZÖ. Petzner findet naturgemäß, dass das erlaubt sein muss. Und er habe in diesem Sinne auch versucht, bei seiner Vernehmung zu erklären, "dass es keine Bestimmung gibt, die die Verwendung der Farbe Orange als nicht zulässig erklärt".

"Kein Grund zur Aufregung"
Im übrigen sei die Befragung juristische Routine gewesen. "Kein Grund zur Aufregung", sagte Petzner zu den anwesenden Journalisten. "Ich weiß nicht, warum sie alle so aufgeregt sind. Ich bin es nicht."

Dörfler wortlos
Dörfler selbst war nach Petzner an der Reihe, er verließ das Landesgericht, ohne eine Stellungnahme abzugeben.

Kommentare

Sehr geehrte Frau Haider oder soll ich lieber Plärreinke sagen... ...so wie man es in Kärnten sagen würde. Sie haben es Ihrer Meinung nach also den Staatsanwälten die Sie vernommen haben "hineingesagt"!. Wenn Sie sich da nur nicht täuschen und wieder "shit happens, das Interview habe ich versemmelt" sagen müssen, wenn Sie eines schönen Tages auf der Anklagebank sitzen werden. Ihre Großspurigkeit hätten Sie lieber wo anders zu Tage treten lassen sollen. Denn noch bestimmen immer die Staatsanwälte darüber, ob sie Sie anklagen oder nicht. Und dann ist es laut Ihrem Versprechen, dass Sie kein "Scheuch" sein wollen, aus mit der Herrlichkeit. Dann müssen Sie nämlich gemäß Ihres Versprechens zurücktreten. Was Sie mit Ihrer begrenzten Intelligenz dann in der Privatwirtschaft "angehen" wollen, an dem wäre ich sehr interessiert - scheitern vorprogrammiert!

Laleidama melden

im Petzi steckte schon immer nicht nur ein Werbefachmann, sondern auch ein grosser Politiker.....

higgs70
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Re: im Petzi Ja, ist es so? War der dann als Werbefachmann auch schon für die größte Werbelüge der österreichischen Politik-Geschichte mitverantwortlich, die da lautete: " Einfach ehrlich, einfach Jörg" ?

kickoff melden

@higgs70 Werte/r Mr/ Ms/Mrs Higgs70. Den Werbespruch, den Sie hier angeführt haben, das ist nur die zweitgrößte Werbelüge der österreichischen Politik-Geschichte. Die größte Lüge - und die wurde mutmaßlich auch von Petzner und Co erfunden - lautete: "Er hat euch nicht belogen!"

higgs70
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Re: im Petzi ja stimmt, das war auch mehr als dreist. Ehrlich wäre gewesen, wenn\'s da weiter geheißen hätte:
" Er hat Euch nicht nur belogen, er hat Euch auch nach allen Regeln der Kunst verarscht"

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Re: im Petzi STIMMT!

christian95 melden

So funktioniert Österreich: In NÖ sind Broschüren blau-gelb, in Wien rot unterlegt und in Kärnten orange.

Direkt oder indirekt zahlt es immer der Steuerzahler!

PAstorPeitl melden

Re: So funktioniert Österreich: Bedauerlicherweise. Allerdings die Landesfarben von Niederösterreich sind blau-gelb, von Wien rot.

Aber: Ist die Landesfarbe von Kärnten auch orange?

PAstorPeitl melden

Re: So funktioniert Österreich: Und ehrlich gesagt hqbe ich bis heute noch keinen Werbefolder von Niederösterreich gesehen, der schwarz unterlegt gewesen wäre.

kickoff melden

Re: So funktioniert Österreich: Die Flagge von Kärnten ist GELB-ROT-WEISS und das sind auch die Landesfarben!

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Re: So funktioniert Österreich: @kickoff: wetten dass Petzi darauf sagt, dass gelb vermischt mit rot und weiß ORANGE ergibt ?

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