FORMAT: Noble Mandarin Oriental-Hotels expandieren - auch für Wien ist ein's geplant

Mandarin Oriental eröffnet heuer in Prag und Mexiko MO-Planung: Was schließt, was bleibt, was kommt...

FORMAT: Noble Mandarin Oriental-Hotels expandieren - auch für Wien ist ein's geplant

Als eine der boomendsten Hotelketten erwies sich bereits im letzten Jahr Mandarin Oriental (MO). Erst jüngst eröffneten in Hongkong das Boutiquehotel The Landmark sowie ein MO im noblen Tokioter Finanz-und Kulturbezirk Nihonashi. Noch heuer wird ein MO im mexikanischen Riviera Maya und in Prag dazukommen, 2007 ein Hotel in Boston, 2008 in Chicago und auf Grand Cayman, 2009 in Las Vegas und Macau. Insiderinformationen zufolge ist auch schon ein Mandarin Oriental für Wien in der Planungspipeline (während man sich vom zweiten New Yorker MO, dem The Mark an der Madison Avenue, angeblich verabschieden will).

Was macht die Attraktion dieser asiatischen State-of-the-Art-Hotelkette aus? Zunächst die Optik: Alle MO-Neubauten werden von Spitzendesignern konzipiert (Cesare Pelli etwa kreierte den 38-stöckigen Hotelpalast in Tokio; Adam D. Tihany die zweistöckige Bar samt Lilienteich und gläserner Zugbrücke im The Landmark).

Ausschließlich Top-Lagen
Dann die ausgesuchte Lage: Das New Yorker Mandarin Oriental beispielsweise ist im neuen Time Warner Center (TWC) untergebracht, das seiner Toplokale wegen bereits zum Gourmettreffpunkt der Stadt avanciert ist. Wo MO draufsteht, wird auch spitzenmäßig gegessen: Im TWC kann man unter einer Hand voll Gourmetadressen wählen, darunter das hoteleigene Asiate (mit atemberaubendem Blick auf den Central Park) oder Thomas Kellers Per Se (Keller ist auch Gründer des weltberühmten Westküstenlokals "French Laundry"; wochenlange Vorreservierungen sind anzuraten!).

Nobel-Spas
Auch auf den exzeptionellen Standard des Spabereichs legt Mandarin Oriental erheblichen Wert: So lädt etwa im Londoner MO, das im prachtvollen viktorianischen Ambiente zwischen der Label-Shopping-Meile Sloane Street und dem Hyde Park angesiedelt ist (zu den Kaufhäusern Harvey Nichols und Harrods, dem Asia-Gourmettempel Zuma oder dem Terence-Conran-Shop ist es nur ein Katzensprung), der neue Shiatsu-Meister Rex Lassalle zu besonderen Wohlfühlterminen.
Ähnlich attraktive Spa-Refugien findet man zum Beispiel im MO Miami (auf Brickell Island in der wunderschönen Biscayne Bay gelegen) oder im 'The Landmark', das sich auf Yoga spezialisiert hat. Dem Durstgefühl nach dem Schwitzen in Saunas und Dampfbädern kann man in den MO-Bars begegnen, die sich mehrheitlich (so etwa die Londoner Mandarin-Bar oder die auf einem künstlichen weißen Palmenstrand gelegene Oasis-Bar in Miami) bereits als stark frequentierte After-Work-Treffpunkte der jeweiligen Metropole profiliert haben.

Durchgestylt von A-Z
10.000 Zimmer und Suiten, die allesamt vom Kingsize-Bett bis zum Duschgelflascherl geschmackssicher durchgestylt, speziell aromatisiert und mit ansehnlichem High-Tech-Equipment ausgerüstet sind (in New York etwa gibt es auch im Badezimmer einen LCD-Schirm, der mit dem staunenswerten Ausblick auf die Wolkenkratzer konkurriert), will Mandarin Oriental bis 2009 den Gästen weltweit anbieten können, verkündet MO-Boss Edouard Ettedgui mit Gründerstolz.

Tanzen im MO London
Latest News aus dem Hause Mandarin Oriental: Der historische Ballsaal des MO London wird ab 14. Februar den Gästen wieder zugänglich sein. Hier hat immerhin Queen Elizabeth tanzen gelernt.

Infos unter: www.mandarinoriental.com
(Aus FORMAT 5/2005)