FORMAT: Internetwettanbieter betandwin sorgt mit großen Deals für einiges Aufsehen

Online-Wettbüro mausert sich jetzt zum Medienhaus Mega-Deal mit Spaniens Spitzenklub FC Barcelona

betandwin lässt mit drei großen Deals innerhalb kurzer Zeit aufhorchen und mausert sich vom Wettanbieter zum Medienhaus. FORMAT über die österreichischen Wettmagier von betandwin.

Erst am vergangenen Sonntag haben sie Bilbao mit 2:1 besiegt, in der spanischen Meisterschaft führen sie die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung an. Die Spieler des FC Barcelona, Helden von Millionen Fußballfans weltweit, sind sportlich derzeit ganz oben. Dennoch könnten die aktuellen Bilder von Ronaldinho & Co nach dem Torjubel bald Seltenheitswert haben.

Denn auf den berühmten blau-roten Dressen, bisher von allen Sponsoraufklebern unberührt, dürfte ab der nächsten Saison der Schriftzug des österreichischen Internetwettanbieters betandwin.com zu sehen sein. "Noch ist nichts unterschrieben", sagt betandwin-Chef Manfred Bodner. "Aber mittlerweile ist klar, dass beide Seiten eine Zusammenarbeit wollen." Fünfzig Millionen Euro würde betandwin lockermachen, um ab Herbst drei Jahre lang Barcelonas erster und bisher einziger Trikotsponsor zu sein - Dauerpräsenz auf internationalen Fernsehschirmen garantiert.

Klappt der Deal mit Barca, ist es bereits der dritte Coup innerhalb weniger Wochen, der betandwin in die Schlagzeilen bringt. Kurz vor Weihnachten sicherte sich das Unternehmen mit zuletzt 856 Mio. Euro Jahresumsatz die Auslandsverwertungsrechte für alle Spiele der deutschen Fußballbundesliga - für einen nicht genannten zweistelligen Millionenbetrag. "Das war nicht billig", sagt Bodner, "aber es war der strategisch wertvollste Deal der letzten Jahre."

Bodners Rechnung könnte aufgehen: Mit dem Erhalt der Verwertungsrechte macht der Wettanbieter betandwin einen entscheidenden Schritt in Richtung Medienkonzern.

"Wir übertragen in Zukunft einen Gutteil der Spiele live im Internet", sagt Bodner. Zudem wäre betandwin über Sublizenzen und Kooperationsverträge in Hinkunft Medienpartner "zum Beispiel für Mobilfunkanbieter bis nach Mexiko und China".

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