Sie bestechen durch Omega-3-Fettsäuren, sind leicht und lassen sich auf unzählige Arten zubereiten: Fisch und Meeresfrüchte. Kein Wunder, dass sich die Köstlichkeiten aus dem Meer (und natürlich auch aus Seen) immer größerer Beliebtheit erfreuen.
Paella, Bouillabaisse, Pasteten, Tartes, Salate, Grillgerichte - Fische lassen sich in allerlei Schlemmereien verwandeln. Und sind dabei trotzdem leicht, gesund und variantenreich im Geschmack. Die Fischküche ist beliebter als je zuvor. Wer Fische selbst zubereitet, muss allerdings einiges beachten.
Fisch kaufen
Aussehen, Geruch und Konsistenz sind wichtige Merkmale, um die Qualität und Frische einzuschätzen. Bei einem ganzen Fisch müssen die Schuppen glänzen und fest auf der Haut sitzen, außerdem glänzen die Augen schwarz und ohne jede Trübung. Die Haut eines ausgenommenen Fisches muss glatt, kräftig gefärbt und von farblosem Schleim bedeckt sein, weiters sind die Kiemen leuchtend rot. Der Fisch sollte sich fest anfühlen. Am besten tastet man ihn dafür entlang der Mittelgräte ab. Frischer Fisch riecht zudem nicht oder maximal dezent nach Meer. Sobald er einen Geruch von säuerlich bis fruchtig bekommt - Finger weg!
Darauf sollten Sie bei Meeresfrüchten achten
Bei Meeresfrüchten herrschen natürlich andere Merkmale vor. Lebende Muscheln sind geschlossen oder schließen sich, wenn man daraufklopft. Tuben und Mäntel von Kopffüßern müssen weiß sein. Die Gliedmaßen von Krabben, Hummern und Langusten müssen fest am Körper sitzen und dürfen keine Flüssigkeit verlieren. Außerdem sollten sie sich im Vergleich zu ihrer Größe schwer anfühlen. Meeresfrüchte, die muffig oder nach Ammoniak riechen, sind ein absolutes No-Go und ihr Verzehr kann sogar lebensgefährlich sein.
Am besten frisch genießen
Bei der Lagerung von Fischen und Meeresfrüchten gilt: Am besten gar nicht lagern und sofort verarbeiten! Falls dies nicht möglich ist, sollte man Fisch idealerweise bei 0 Grad lagern. Wer im Kühlschrank kein Nullgradfach hat, kann zu Eiswürfeln greifen, um den Fisch extra runterzukühlen. Dabei den Fisch in ein Gefäß geben und dieses ins Eis setzen. Meeresfrüchte dürfen bei der Lagerung nicht in Flüssigkeit liegen und können bei 3 Grad aufbewahrt werden. Fisch und Muscheln sollten im Allgemeinen nicht länger als 36 Stunden gelagert werden, Tintenfisch hält sich bis zu drei Tagen, Austern und Jakobsmuscheln bleiben sorgsam gelagert bis zu einer Woche frisch.
NEWS.AT-Buchtipp
Wer all dies beachtet hat, kann mit dem Zubereiten von allerlei Köstlichkeiten beginnen. Umfangreiche Inspiration kann man sich bei C.J. Jackson holen. In ihrem neuesten Kochbuch "Fisch & Meeresfrüchte" begeistert sie mit 300 internationalen Rezepten, von denen eines genialer ist als das nächste. Zusätzlich kann man sich in dem Buch detailliert über Portionierung, Entgräten, Nachhaltigkeit, Zubereitungsarten und ähnliches informieren. Wir garantieren: Da bleibt keine Frage rund um die Welt der Fische und Meeresfrüchte unbeantwortet! Top!
Rezepte aus "Fisch & Meeresfrüchte"
Moules marinières
Thailändische Krabbenküchlein
Südindische Garnelensuppe
Fischtarte
Seezunge mit Basilikum und Pinienkernen
Tintenfisch und Kartoffeln mit Korianderpesto
"Fisch und Meeresfrüchte" von C.J. Jackson, erschienen bei Dorling Kindersley, Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten mit mehr als 660 Farbfotografien, 30,80
