Eine bunte Themenmischung haben die dieswöchigen Filmstarts wieder einmal zu bieten: Vom Gagfeuerwerk des "Diktators" über Bob Marley und Enid Blytons Hanni und Nanni bis zu idiotischen Brüdern ist alles dabei. Im folgenden ein Überblick.
Our Idiot Brother
Brüder sind lästig - zumindest aus Sicht von Schwestern. Sie reißen blöde Witze, baggern die Freundinnen an und sind oft entsetzlich peinlich. Auch Liz, Miranda und Natalie sind mit solch einem Bruder gestraft. Ned ist zu allem Überfluss auch noch über alle Maßen gutmütig und naiv und stolpert von einem Missgeschick zum nächsten. Ein Losertyp in den Dreißigern, dem nichts gelingt. Als er eines Tages nicht mehr weiter weiß, steht er bei seinen Schwestern vor der Tür und bittet um Hilfe.
Regie: Jesse Peretz
Mit: Paul Rudd, Zooey Deschanel, Elizabeth Banks, Emily Mortimer
Web: http://ouridiotbrother.com
Kinostart: 17. Mai</i>
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Noch immer ist Bob Marley der größte aller Reggaestars. Und noch immer gibt es einiges über ihn zu erzählen. Kevin Macdonald zeigt uns das Geburtshaus der Ikone genauso wie das einzig bekannte Foto von Marleys weißem Vater. Er berichtet von den ersten Hits der "Wailers", Marleys Frauen - er hatte elf Kinder aus verschiedenen Beziehungen - politischen Unruhen auf Jamaika sowie Bob Marleys Rolle als Friedensstifter und seiner Krebserkrankung. Schier überwältigend, die Menge an Weg- und Lebensgefährten, die Macdonald dazu vor die Kamera holt: Bobs Witwe, Rita Marley, genauso wie Sohn Ziggy und Tochter Cedella Marley, Künstler und Musiker wie Lee "Scratch" Perry oder Jimmy Cliff.</p>
Regie: Kevin Macdonald
Web: http://www.marley.studiocanal.de
Kinostart: 17. Mai</i>
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Spießer trifft Visionär. Schauplatz ist die jemenitische Wüste. Regisseur Lasse Hallström ("Chocolat", "Gottes Werk und Teufels Beitrag") hat aus dem Roman des Briten Paul Torday eine wunderbare Satire über kauzige Wissenschafter, profilneurotische Politiker und ehrgeizige Karrierefrauen gemacht.</p>
Regie: Lasse Hallström
Mit: Ewan McGregor, Emily Blunt, Amr Waked
Web: http://lachsfischen-im-jemen.de
Kinostart: 17. Mai</i>
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Sacha Baron Cohen steht für wilde Verkleidungen und herben Humor. Sein neuer Film hat jede Menge Witz, der Islamisten, Diktatoren, aber auch den Westen trifft. "Der Diktator" geht an die Grenzen des guten Geschmacks - und manchmal weit darüber. Eigentlich ist General-Admiral Alladeen ja ein Netter. Er baut zwar Atombomben, verhängt ständig Todesurteile und will Israel ausradieren - aber doch auf eine sehr liebenswerte Art. Wie das geht, zeigt Sacha Baron Cohen in seinem neuen Film "Der Diktator".</p>
Regie: Larry Charles
Mit: Sacha Baron Cohen, Anna Faris, Ben Kingsley
Web: http://www.derdiktator-film.de
Kinostart: 17. Mai</i>
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In dem zweiten Kinoabenteuer nach Enid Blytons Romanen kehren Hanni und Nanni nach den Sommerferien in ihr inzwischen liebgewonnenes Internat Lindenhof zurück. Und gleich am ersten Tag macht ein ungeheuerliches Gerücht die Runde: Eine der drei neuen Schülerinnen soll eine Prinzessin sein. Das Rätselraten beginnt. Die nervige Cousine der Zwillinge, Lilly, fällt raus. Es bleiben noch die arrogante Daniela und die schüchterne Cosi für die Rolle der Thronerbin. Dabei sind es nicht nur die Mädchen, die sich ihre Köpfe über die Prinzessin zerbrechen, sondern auch ein hinterhältiges Verbrecher-Duo, das eine Entführung plant und Lösegeld erpressen will.</p>
Regie: Julia von Heinz
Mit: Jana Münster, Sophia Münster
Web: http://www.hanniundnanni.at
Kinostart: 17. Mai</i>
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Sebastian Meises Spielfilmdebüt handelt von einer Familie, die in sich zusammenbricht, als der erwachsene Sohn Bernhard entdeckt, dass sein Vater pädophile Gedanken gegenüber seiner ebenfalls bereits erwachsenen Schwester bei Prostituierten auslebt. Der Gedanke, der Vater könnte die Schwester in der Vergangenheit sexuell missbraucht haben, treibt Bernard dazu, der ganzen Familie das schockierende Geheimnis des Vaters zu enthüllen, obwohl dieser sich niemals an der Tochter vergriffen hat.</p>
Regie: Sebastian Meise
Mit: Fritz Hörtenhuber, Daniela Golpashin, Christoph Luser
Web: http://www.stillleben-derfilm.at/
Kinostart: 18. Mai</i>
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Ein gewagtes Thema haben Sebastian Meise und Thomas Reider bereits mit dem ebenfalls diese Woche startenden Spielfilm "Stillleben" aufgegriffen, in dem eine Familie herausfindet, dass der Vater unausgelebte pädophile Neigungen hat. Parallel haben die jungen Filmemacher auch an einer Doku gearbeitet, die noch ein viel stärkeres Unbehagen auszulösen vermag. Über vier Jahre begleiteten die Filmemacher den Protagonisten Sven. Er steht zu seiner Pädophilie und spricht in "Outing" offen über seine Ängste, Wünsche und Sehnsüchte.</p>
Regie: Sebastian Meise, Thomas Reider
Web: http://www.outing-derfilm.at/
Kinostart 18. Mai</i>
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Ist das Leben planbar? Diese Frage stellt sich für Meike Pelzer, denn bisher hätte sie hierauf einwandfrei mit "Ja" geantwortet. Doch dann erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer besten Freundin und gerät an einen Jeep, mit dem vorher Drogen geschmuggelt wurden. Zusammen mit ihrem Freund Salim macht sie sich auf einen irrwitzigen Roadtrip. Und bald hat sie die einstigen Besitzer der heißen Ware und noch andere Probleme am Hals.</p>
Regie: Elmar Fischer
Mit: Nora Tschirner, Elyas M'Barek
Web: http://www.offroad-derfilm.de
Kinostart: 18. Mai</i>
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In seinem Dokumentarfilm Vivan setzt der deutsche Filmemacher Victor Kossakovsky collageartig beeindruckende Bilder von geografischen Antipoden zusammen. Vielen Teilen der Welt liegen eigentlich nur Ozeane gegenüber, doch gelegentlich gibt es auch Extreme wie ein kleines verschlafenes Dorf, das der Metropole Shanghai gegenüber liegt.</p>
Info: "Vivan Las Antipodas!" (D/CL/NL/AR 2012, 108 min)
Regie: Victor Kossakowsky
Kinostart: 18. Mai


