Fakten von

Sechs Tote in NÖ - Bürgermeister und Schuldirektorin "tief betroffen"

Psychologische Betreuung in der Volksschule

Nach der Bluttat mit sechs Toten in Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land) haben sich Bürgermeister Abg. Johann Hell (SPÖ) und die Direktorin der Volksschule, Silvia Riedler, am Freitag in einem Pressegespräch "tief betroffen" gezeigt. Die Kinder in der Volksschule wurden von einem Krisenteam psychologisch betreut.

"Wir trauern um die Familie", sagte der Bürgermeister. Die sechs Personen wohnten laut Hell seit April 2015 im Ortsteil Schildberg in einem ehemaligen Gasthaus, das die Familie gekauft hatte.
Die Mutter hatte die Kinder am Montag vergangener Woche in der Schule für einige Tage entschuldigt - mit der Begründung, dass die Großmutter verstorben sei, sagte die Direktorin. Die Mutter habe von einem großen Schock für die Familie gesprochen, "deshalb haben wir uns gar nichts dabei gedacht", betonte Riedler. Das getötete Mädchen besuchte die erste, ihre beiden Brüder besuchten die dritte und vierte Klasse. Die Kinder waren laut Direktorin "gut integriert", es handelte sich um eine "ganz normale Familie".
Am Freitag waren drei Schulpsychologinnen und ein Beratungslehrer zur Betreuung in der Volksschule. Es bestand die Möglichkeit für die Kinder, Einzel- und Gruppengespräche zu führen. Auch kommende Woche werde das Team "immer wieder vor Ort sein", sagte Andrea Richter, Leiterin der Abteilung Schulpsychologie in NÖ.

Kommentare

nichts bemerkt, nicht geholfen, jetzt tief betroffen.

Seite 1 von 1