Fakten von

Mieten zeigten im ersten Halbjahr weiter nach oben

Angebotene Neuwohnungen im Internet um 3,4 Prozent teurer

Die Mieten haben sich heuer im ersten Halbjahr nicht ganz so stark erhöht wie die Preise für Eigentumswohnungen - der österreichweite Anstieg lag aber mit durchschnittlich 3,4 Prozent für eine neue Wohnung ebenfalls beträchtlich über der allgemeinen Inflationsrate, so ImmobilienScout24.

In Niederösterreich wurde sogar um 4,7 Prozent mehr verlangt (9,50 Euro pro Quadratmeter), wie das Internetportal unter Verweis auf den aktuellen Preisindex ImmoDEX berichtet, der die Angebotspreise der Wohnungen auf Immobilien.net bzw. ImmobilienScout24 zusammenfasst.

Gebrauchte Mietwohnungen verteuerten sich im Österreich-Schnitt gegenüber der Vorjahresperiode um nur 0,8 Prozent auf 9,80 Euro je Quadratmeter (ohne Betriebskosten). Eine neue Mietwohnung wurde heuer im ersten Halbjahr im Schnitt um 11,2 Euro pro Quadratmeter angeboten. Einen Ausreißer nach oben gab es bei den gebrauchten Bleiben in Tirol - mit einer Teuerung von 3,9 Prozent auf 11 Euro je Quadratmeter.

Die Österreicher geben laut Erschwinglichkeitsindex EIMX gut ein Drittel (34 Prozent) ihres Nettoeinkommens für das Wohnen aus - ohne Betriebskosten und Nebenkosten wie Heizung usw. Im Westen Österreichs ist der Anteil wesentlich höher: in Tirol verschlingt das Wohnen 43 Prozent des verfügbaren Haushaltsbudgets, in Salzburg 41 Prozent. Wesentlich günstiger ist es im Süden und Osten des Landes - mit einem Anteil von 24 Prozent in der Steiermark und 19 Prozent im Burgenland.

"Eine kürzlich von uns durchgeführte Wertestudie zeigt, dass 75 Prozent der Österreicher ein Eigenheim besitzen wollen, Wohnen ist derzeit neben Freizeit in den Augen der Befragten der wichtigste Lebensbereich", berichtete der Österreich-Geschäftsführer von ImmobilienScout24, Christian Nowak.

Kommentare