Extrem harter Winter quält Japan: Bisher sind 100 Menschen ums Leben gekommen

Jüngstes Opfer: Bub von Dachlawine erschlagen

Die seit Wochen anhaltenden Schneefälle in Japan haben bisher 100 Menschen das Leben gekostet, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag. Das jüngste Opfer war nach Polizeiangaben ein sechsjähriger Bub, der bei einem Kindergarten von einer Dachlawine erfasst wurde. Zwei weitere Kinder seien dabei verletzt worden.

Seit Anfang Dezember herrscht in Japan ungewöhnlich heftiges Winterwetter. Zahlreicher Bergdörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, die Streitkräfte haben rund 2.000 Soldaten für Räumarbeiten mobilisiert. Der bisher härteste Winter in Japan war nach Angaben von Meteorologen 1983/1984, damals starben im Norden des Landes 131 Menschen.

(apa/red)