Finanzministerin Fekter hat in der Beantwortung der Dringlichen Anfrage der FPÖ die Milliarden-Hilfen zur Bekämpfung der Eurokrise verteidigt. Österreich bekenne sich wie alle anderen Länder zur gemeinsamen Währung. Der Euro habe die volle Unterstützung aller Staaten. Diese Solidarität begründete Fekter mit dem "Friedensprojekt" Europa, das "unsere Heimat und eine Schicksalsgemeinschaft" sei.
"Wir wollen keine Nationalismen ausarten lassen. Das hatten wir schon einmal und wir wissen, dass wir das vermeiden müssen." Fekter relativierte gleichzeitig erneut ihre Aussagen zu Italien. Sie sei nicht der Meinung, dass Italien in absehbarer Zeit unter den Euro-Rettungsschirm kommen müsse.
FPÖ und BZÖ unzufrieden
Unzufrieden mit den Ausführungen von Finanzministerin Maria Fekter zur FP-Dringlichen zur Eurokrise zeigten sich Dienstag Nachmittag FPÖ und BZÖ. Die Lösung der Krise sei "nicht so einfach wie man das am Biertisch erklärt", merkte ÖVP-Finanzsprecher Günther Stummvoll an. Der Grüne Abg. Alexander Van der Bellen kritisierte Fekters Aussage über Italien. SPÖ-Klubobmann Josef Cap unterstrich die Bedeutung der Eurozone für Österreich.
Er habe das alles schon bei der Griechenland-Krise gehört, jetzt sage Fekter dasselbe bei Spanien, fühlte sich FPÖ-Abg. Elmar Podgorschek an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Aber "mit Durchhalteparolen werden wir nicht durchkommen", meinte er, denn "der Crash steht unmittelbar bevor".
Die von Österreich geleisteten Hilfen
Die von Österreich geleisteten Hilfen bezifferte die Finanzministerin wie folgt: An Griechenland seien bilateral 1,5 Mrd. Euro geflossen. Darüber hinaus hafte Österreich mit 4,2 Mrd. Euro, davon jeweils 400 Mio. für Irland und Portugal sowie 2,2 Mrd. zugunsten von Griechenland. Der Rest entfalle auf Liquiditätsversorgung und Kassenreserven.
Europa habe seit 2008 schon mehrere Krisen bewältigen müssen, so Fekter. Begonnen habe das mit einer Bankenkrise, bei der Europa geholfen habe, insbesondere Österreichs Banken zu retten. Dann sei die Schuldenkrise gekommen. Damals habe man aber keine Instrumente gehabt, um diese Probleme zu lösen. "Jetzt haben wir wieder eine Bankenkrise und zwar in Spanien", sagte die Ministerin.
FPÖ kritisiert Verhalten der EU in der Krise
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kritisierte bei der Begründung der Dringlichen Anfrage einmal mehr das Verhalten der EU in der Krise und prophezeite neuerlich, dass Österreich von dem Geld, das nach Griechenland geflossen ist, "nichts mehr sehen wird". Er warnte vor einer Transferunion und infolgedessen einer Entwertung des Geldes. Man zahle "gesundes Geld in ein kaputtes System". Es habe 14 Rettungsmaßnahmen in nur einem Jahr gegeben. Da könne man wohl nicht von einem sicheren Euro sprechen, so Strache.
Kommentare
Frau Fekter alias die Schotter Mizzi Für mich hat Frau Fekter einfach den falschen Job. Sie sollten den Job und Junker übernehmen, da hat eh keinen Bock mehr, dann kann sie große Reden über Italien und andere schwingen ohne gleich angemacht zu werden. Ob sie davon was versteht was sie dann so vor sich hinplappert ist eine andere Frage und die ist in Brüssel nicht so wichtig.
Also man kann mit Notwendigkeiten argumentieren, oder damit,... dass andernfalls die Konsequenzen noch schlimmer wären, man kann darauf hinweisen, dass man letztlich seinen eigenen Allerwertesten zu retten versucht, man kann vom Moralischen her meinen,man könnte die anderen nicht im Stich lassen und und und...
aber ein
" Friedensprojekt, das uns Heimat und Schicksalsgemeinschaft ist"??
Junge, Junge, ein derart verhatschtes martialisches Pathos war in unseren Breiten schon lange nicht zu hören. Was kommt als nächstes,die Nibelungentreue und Uniformpflicht ?
Dass die Wirtschaft sich einbildete mit der Union und dem Euro bessere Geschäfte zu machen, war nicht zu verhindern und ich habe es zur Kenntnis genommen,aber man höre auf mir den Drang zum Geschäft mit einem aufgeblasenen Ethos umhängen zu wollen, ich könnte unwirsch reagieren.
Bekenntnis zum EURO Österreich bekennt sich wie alle europäischen Länder zum EURO:
Bis zum Sonntag meine ich. Weil sich ab ja dann die Griechen höchstwahrscheinlich nicht mehr zum EURO bekennen.
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://www.pcoe.gnx.at
Re: Bekenntnis zum EURO Ja Fekter!!
Wenn man das heute gesehen hat was Fekter in Fersehn von sich gegeben hat kann man nur mehr sagen!!!
Lieber Gott vergib Ihr,denn Sie weiß wirklich nicht mehr was Sie tut!!
Der Euro wird mit Griechenland baden gehen und wir können von vorne wieder anfangen!!!
Danke Politik!!
Fr. Fekter.. 1.) Warum können SIE bei der Beantwortung der dringlichen Anfrage nicht genauso weit den Mund aufreissen, wenn Sie gefragt werden, als Sie ihn UNGEFRAGT diesmal zum (ihrer Meinung nach) Italien-Problem wieder einmal aufgerissen haben.
2.) NICHT Österreich bekenne sich.....zur gemeinsamen Währung...! IHR uns in die EU-lügenden-Politiker bekennt Euch, damit ihr euch profilieren könnt auf unserem Rücken.
Re: Fr. Fekter.. DU SAGST ES-DANKE