Nach seinem Vorstoß zu EU-Vertragsänderungen und damit künftigen "Möglichkeiten, dass man jemanden aus der Währungsunion rausschmeißt", falls vertragliche Verpflichtungen nicht eingehalten würden", erteilte Vizekanzler und Außenminister Spindelegger einer Rückkehr zum Schilling in einem Interview mit dem "Kurier" nun eine deutliche Absage.
Auf die Frage, ob er eine Rückkehr zum Schilling für völlig undenkbar halte erklärte Spindelegger: "Unser Schilling hat sich doch immer an der Deutschen Mark orientiert. Und jetzt sollen wir auf einmal weg von Deutschland und den anderen europäischen Exportländern gehen? Schwachsinn." Er habe außer Frank Stronach noch niemanden getroffen, der zum Schilling zurückwolle. Es wäre für die österreichischen Exporte "ein brandgefährliches Unternehmen", mit acht Millionen Einwohnern eine eigene Währung zu haben.
Auch Agsage an "Nordeuro"
Auch einem möglichen Nordeuro, einer Währungsunion der wirtschaftliche starken Staaten, von der FPÖ-Chef Strache spreche, erteilt Spindelegger eine Absage. Italien sei Österreichs zweitwichtigster Handelspartner, "das würde die Unternehmen, die nach Italien exportieren, gefährden. Dazu kommt, dass ich noch keinen deutschen Politiker gesehen habe, der mit Strache einen Nordeuro machen will." Die ÖVP setze auf eine Stabilitätsunion in Europa. Spindelegger bekräftigte: "In Zukunft soll jeder wissen: Wer sich nicht an die Regeln hält, kann langfristig nicht in der Währungsunion bleiben. Das muss klar sein."
Für Strache ist Euro "nicht mehr in Stein gemeißelt"
FPÖ-Chef Strache bekräftigt unterdessen in einem Interview für die Tageszeitung "Österreich" seine Auffassung, dass der Euro "nicht mehr in Stein gemeißelt" sei. "Wir sehen ja, dass der Euro gescheitert ist." Durch die Zuspitzung der Krise wird für Strache "die Rückkehr zum Schilling immer denkmöglicher". BZÖ-Chef Klubobmann Bucher lehnte indessen weitere Zugeständnisse an Griechenland kategorisch ab und wiederholte die BZÖ-Forderung nach einer Hartwährungszone.
Kommentare
Für Mio Menschen brachte der Euro Not, Armut und Arbeitslosigkeit Nicht nur die Schuldenländer, auch die Geberländer haben eine Rekordarbeitslosigkeit.
17.8.2012: Spindelegger will Euroländer die sich nicht an die Vereinbarungen halten rauschmießen.
18.8.2012: Junker kritisiert Spindelegger und droht: Ich würde mich als österreichischer Politiker sehr zurückhaltend äußern.
19.8.2012: Die Wirtschaftskammer (ÖVP) kritisiert Spindelegger. Seine Euroideen sind gefährlich.
Muss den Spindelegger mal in Schutz nehmen... der Mann ist schon in Ordnung...aber leider ist er bei der "falschen" Partei und kann es sich nicht leisten seine Meinung zu sagen...!!! Und normal müssen die Leute ihm in der ÖVP die Füße bussln weil er nach der Flucht von Pröll bereiterklärt hat, dessen Job zu übernehmen... Wirklich Michi, die in der ÖVP sollten dir die Füß bussln...dass du die Marionette für die spielst...
Und den Genossen der SPÖ möcht ich mal sagen... viele von denen, die in der SPÖ ein Hirn ghabt haben, haben unser Land eh schon verlassen... ich erinnere an Viktor Klima oder Alfred Gusenbauer!! Traurig traurig...
Haben wir uns einen solchen Außenminister verdient? Monatelang beschäftigt sich Spindelegger nur mit Innenpolitik.
Verkündet er einmal stolz eine Meinung wird er gleich am nächtsen Tag von Juncker aus Brüssel öffentlich zurechtgewiesen.
Es wir immer deutlicher was die Leute in der EU von unsererer Regierung halten!
Und Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen Walter Ulbricht kurz vor dem Mauerbau. Die Situation ist völlig außer Kontrolle, wie die Irrsinssmeldung 23 Milliarden mehr Schulden in Griechenland in 3 Monaten beweist
http://politik.pege.org/2012/griechenland.htm
Das sind 774 EUR pro Griche und Monat an Schuldenzuwachs. Da das Geld aber nicht dort ankommt, wer kassiert jeden Monat 774.-EUR por Grieche?
Der Euro brachte für Mio Menschen Not, Armut und Arbeitslosigkeit (Außenminister Tnomioja Finnland)
Auch wir haben eine Rekordarbeitslosigkeit und immer höhere Staatsschulden.
Heute Schwachsinn - morgen Realität! Das haben wir in der Vergangenheit schon sehr oft erlebt, wobei auch ich nicht an eine Renaissance des Schilling glaube. Noch weniger glaube ich aber an einen Fortbestand des derzeitigen Euro. Dieses Konzept war eine Fehlentscheidung, das weiß heute Jeder, auch Spindelegger! Fehler zu machen ist menschlich, an Fehlern festzuhalten ist idiotisch! Die einzige Alternative ist eine starke harte Währung unter der Führung Deutschlands, gemeinsam mit Ländern die eine vergleichbare Wirtschaftsleistung schaffen. Das ist Skandinavien und Holland und mit Augen zudrücken vielleicht noch Österreich. Alle anderen sollen im Euro alt bleiben, der nur mit einer kräftigen Abwertung die betreffenden Länder aus dem Schlamassel führen kann.
Re: Heute Schwachsinn - morgen Realität! BRAVO, jedes Wort ist zu unterschreiben. "_nein" for President!
Re: Heute Schwachsinn - morgen Realität! Hi _nein: Sie haben mit den von Ihnen aufgezeigten Tatsachen den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur leider hab ich in den letzten 10 - 15 Jahren bei uns noch KEINEN POLITIKER mit EINSICHT, GEWISSEN, GESPÜR für das VOLK (welches sie bezahlt !!!) oder gar SCHULDGEFÜHLEN getroffen (sonst wären wir alle heute nicht dort, wo wir jetzt sind)
Und vor allem LEIDER, lesen unsere abgehobenen Landesverräter solche Zeilen nicht, und daher müssen sie sich auch keine Gedanken machen.
Re: Heute Schwachsinn - morgen Realität! was sagen Sie zu dem Argument, dass ein "Nord Euro" (als ein Euro nur für die von Ihnen genannten Ländern) extremst stark werden würde und so stark exportierende Länder (allen voran Deutschland - welches in Ihren Augen ja die Führung übernhemen sollte in) erheblich schwächen würde?
Außderdem sagen Sie, dass das Konzept fehlgeschlagen ist...meinen Sie damit einfach nur die Mitglieder dieser Währung oder noch andere Aspekte?...wenn noch andere: welche?
Starke Währung als Exporthindernis? Ich arbeite seit zwei Jahrzehnten im Vertrieb eines exportorientierten Industrieunternehmens. Ich kann mich an die Zeit erinnern als der Euro-Dollarkurs irgendwo bei 0,86 lag, und ebenso als dieser Wert über 1,5 lag. Unsere Exporte sind bei 0,86 nicht explodiert und bei 1,5 nicht total eingebrochen. Ich will damit nicht abstreiten, dass Kursschwankungen den Umsatz GERINGFÜGIG beeinflussen. Aber glauben sie mir - mit Sicherheit nicht in dem katastrophalen Ausmaß vor dem uns "Weichwährungsfanatiker" immer warnen. Ich bin der Ansicht, dass die Vorteile eines stabilen "Nordeuro" die eine oder andere Umsatzeinbuße mehr als wettmachen. Mit einem Bruchteil der Miliarden mit denen wir jetzt die Südländer stützen könnten wir übrigens auch unsere Exporte stützen im Falle einer zu harten Währung.
Re: Heute Schwachsinn - morgen Realität! ich kann verstehen wenn man das risiko/chancen verhältnis so sieht wie Sie. Nur ist Ihr Argument sehr schwach:
1) ein Unternehemen reicht dafür nicht aus um auf die gesamte Volkswirtschaft zu schließen
2) Würde "ein Nordeuro" nachhaltig sehr stark sein, was doch etwas anderes ist als schwankungen die nur einige zeit anhalten (auch ich weiß wo die bandbreiten des euro lagen)...und was ein kurs von 1,8 oder höherer (was möglich wäre) anrichten kann, kann wohl keiner sagen
und 3) ein vorteil für die exporte war ja, dass es keine wechselkurse mit anderen euro ländern gab...in ihren szenario sind die wieder da (und das bei wichtigen und großen handelspartnern wie frankreich, italien oder spanien)...das hat sicher auch einges bei kursen wie 1,5 aufgefangen
Rückkehr zum Schilling?? Ist der größte Schwachsinn, der 2012 verzapft wurde.
dass der Stronsch eine Rückkehr des Schilling fordert ist mir klar, er als Milliardär kann sich\'s ja leisten, aber alle normal arbeitende ÖsterreicherInnen sicher nicht.
Möchte ja nicht wissen, wie viel sich der Stronach mit der Euroeinführung bereichert hat.
Der soll erst mal all seine Steuern in Österreich zahlen, dann das Großmaul spielen.
Und der HC würde ja liebend gerne die Reichsmark einführen, wenn er könnte.
Re: Rückkehr zum Schilling?? sicher.............und bitte baldest !!! Kommentator belwalter solle sich vielleicht in den heurigen Tageszeitungen kundig machen, bevor er seine Meinung kund tut..........die allerdings wie immer entbehrlich isind !!
an fiore666 nur weils in der TT steht heißt das ja noch lange nicht, dass es so ist!!!
Wenn man sich nur ein bisschen mit der Wirtschaft auskennt, dann weis man,
dass nicht der Euro an der Krise Schuld ist, sondern von den Staaten das über Jahre ansammeln von Schulden. Den Euro als Schuldigen nehmen nur die dummen Politiker als WählerInnen fang, da dies ja ein super Aufhänger ist, genau das, was die nichtsahnenden hören wollen.