Alles andere als ein Sieg gegen Griechenland im EM-Viertelfinale ist für Deutschland nicht vorstellbar. "Wir haben einen Erfolgsgedanken im Team, darin kommt Ausscheiden nicht vor", stellte etwas Thomas Müller klar. Noch konkreter wird Sami Khedira: "Uns in die Knie zwingen, das werden die Griechen definitiv nicht schaffen", erklärte Mittelfeldspieler von Real Madrid bei einer Pressekonferenz.
Khedira warnte dennoch davor, schon zu sehr mit den Gedanken bei einem möglichen Halbfinal-Klassiker gegen Italien oder England zu sein. "Unser Blick zielt wirklich nur auf Griechenland. Weiterdenken ist eine große Gefahr", versicherte Legionär von Real Madrid. Geduld und Bewegung bezeichnete der 25-Jährige als probate Mittel, um den dichten Abwehrriegel der Griechen knacken zu können: "Wenn man statisch steht, wird es sehr schwierig."
Die Mannschaft habe sich seit dem dritten Platz bei der WM 2010 jedoch enorm weiterentwickelt. "Wir spielen ruhiger und viel cleverer, gehen nicht mehr so leichtsinnig mit unserem Spiel um", erläuterte Khedira.
Kritik an Medien
Trotz Lob für die große Fan-Unterstützung in der Heimat und Vorfreude auf den angekündigten Stadionbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nutzte Müller seinen Auftritt auch für Kritik an den Medien. Vieles werde zu kritisch gesehen, monierte der 22-Jährige angesichts der Tatsache, dass die Deutschen als einziges Team in der Gruppenphase ohne Punktverlust geblieben sind. "Im Moment kommt es mir so vor, dass wir, selbst wenn wir den EM-Titel holen sollten, uns dafür noch schämen müssen."