EURO 2012: Splitter von

Endlich Zeit für die Hochzeit

EURO-Aus der Griechen hat auch etwas Gutes. Maniatis kommt pünktlich unter die Haube

EURO 2012: Splitter - Endlich Zeit für die Hochzeit © Bild: GEPA/Osterauer

Da läuten bald die Hochzeitsglocken: Der Abwehrspieler Maniatis ist wohl der Einzige der griechischen Elf, den der Ausstieg aus der EURO 2012 nicht so ärgert. Jetzt hat er endlich einen freien Platz im Terminkalender um zu heiraten.

Zumindest ein griechischer Spieler konnte dem Viertelfinal-Aus gegen Deutschland positive Seiten abgewinnen. Schließlich muss Ioannis Maniatis kein Terminproblem mehr befürchten. Der schon vor eineinhalb Jahren geplanten Hochzeit des defensiven Mittelfeldspielers am 1. Juli - dem Tag des EM-Endspiels in Kiew - steht nun nichts mehr im Weg. So blieb es Maniatis erspart, die Braut auf einen späteren Termin zu vertrösten.

Ein ernst gemeinter Spaß
Gegen das nicht gegebene Tor im letzten Gruppenspiel gegen England (0:1) protestieren ukrainische Fans neuerdings mit einem T-Shirt in Nationalfarben. "Gol bil" ("Es war ein Treffer") steht in großen blauen Buchstaben auf dem gelben Leiberl. Die Aktion richte sich nicht gegen Schiedsrichter Viktor Kassai und auch nicht gegen die Europäische Fußball-Union (UEFA), zitierten Medien in Kiew den Sprecher einer Fan-Initiative. "Das ist nur ein ernst gemeinter Spaß."

Fast immer live dabei
UEFA-Präsident Michel Platini hatte sich vorgenommen, jede Mannschaft bei der EM mindestens einmal live im Stadion zu sehen. In der Gruppenphase ging sein Plan auf - mit zwei Ausnahmen: Deutschland und England standen zunächst nicht auf Platinis Reiseplan. "Das hebe ich mir für das Viertelfinale auf", hatte er gesagt, als noch gar nicht feststand, dass es beide Mannschaften in die K.o.-Runde schaffen würden. Die Hoffnung des Präsidenten wurde erfüllt. Am Freitag sah der den 4:2-Sieg der DFB-Elf gegen die Griechen, am Sonntagabend wurde der Franzose beim Klassiker zwischen Italien und England im Olympiastadion von Kiew erwartet.