Escort-Mädchen: Liebe auf Bestellung - Begleitung gegen bares Geld – bis ins Bett

Sex à la carte: Sieben käufliche Mädchen sprechen in NEWS über Liebe, Sex und Männerwünsche

Escort-Mädchen: Liebe auf Bestellung - Begleitung gegen bares Geld – bis ins Bett

Diskreter Dienst: Das jüngste Gewerbe der Welt läuft über das Internet. Was nach der Buchung passiert, ist Intimsphäre.

Stella ist das, was man an heimischen Stammtischen gemeinhin ein Vollblutweib nennt: üppige Kurven, raues Timbre, ein Frau mit Handschlagqualität. Stella schiebt ihre Dolce-&-Gabbana-Sonnenbrille weiter hinauf in die schwarze Mähne, fasst sich an die Cavalli-Gürtelschnalle, lacht ein bisschen frivol und meint: „Natürlich kann ich auch drei Männer gleichzeitig bedienen. Man muss nur aufpassen, dass man dabei nicht zur Sex-Puppe wird.“

Stella sitzt in der Suite eines Innsbrucker Hotels, hat die Beine artig übereinandergeschlagen und schenkt sich ein Glas stilles Mineralwasser ein. So, als hätte sie den Vorgang hunderte Male in einer Hotelfachschule trainiert. Sie ist eine Primadonna der Etikette, und wenn sie sich eine Zigarette zwischen die Lippen schiebt, wartet sie zunächst einmal, bis der Mann, der ihr gegenübersitzt, begreift, dass er es ist, der Feuer zu geben hat. „Manchen Typen sieht man einfach an“, analysiert sie zwischen zwei Zügen von der Marlboro-Light, „dass ihnen vor Gier fast die Schädeldecke platzt.“ Das sitzt. „Mit solchen Typen möchte ich eigentlich nichts zu tun haben. Ich bin schließlich keine Hure.“

Lockruf Escort. Stella ist Brasilianerin, geboren und aufgewachsen in wohlbestallten Verhältnissen, Tochter eines Arztes aus Rio, der unbedingt wollte, dass sie Medizin studiert. Stella wollte nicht. „Ich war immer schon das schwarze Schaf der Familie“, sagt sie und setzt dabei ein schelmisches Grinsen auf. Sie wollte ins gute alte Europa und wurde von einem Bekannten nach Salzburg vermittelt. „Dort bin ich dann als Kellnerin in einer Bar geendet. Für 1.200 Euro im Monat.“

Also paukte Stella Deutsch, rangelte mit den Behörden um eine Aufenthaltsgenehmigung und stieß schließlich in einer Tageszeitung auf den Lockruf der Kitzbüheler Escort-Agentur „Atemlos“. Zwei Wochen später stand sie schon in der Internetkartei des Begleitservice. „Ich habe mir gedacht: Wenn ich schon schnelles Geld mit Männern verdienen muss, dann möchte ich mir die Typen wenigstens aussuchen können.“

Seit 2005 arbeitet Stella schon im jüngsten Gewerbe der Welt, zumindest was die Anbahnung betrifft. Sie verdient ihr Geld im Dienst an Männern mit Geld, die eine Frau für ein paar Stunden im Internet suchen, und das nicht zu knapp: 400 Euro nimmt ihre Chefin Selina, eine ziemlich bodenständige Tirolerin, für zwei Stunden mit Stella, jede weitere kostet 180 Euro, eine ganze Nacht 1.200 Euro. Für verlässliche Stammkunden gibt’s Rabatt.

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