"Es ist alles zu prüfen": Finanzminister Molterer über strategische Partner für AUA

NEWS: Verkauf der österreichischen Airline läuft an Vizekanzler nennt Eckpunkte für eine Partnerschaft

"Es ist alles zu prüfen": Finanzminister Molterer über strategische Partner für AUA © Bild: APA

Die Flugrichtung der Austrian Airlines scheint langsam klar: Es geht Richtung strategischen Partner, und das heißt Verkauf. Nachdem AUA- Boss Alfred Ötsch vergangene Woche erstmals im NEWS-Interview einen Partner für die AUA nicht mehr ausgeschlossen hat, stellt nun Vizekanzler Wilhelm Molterer im NEWS-Gespräch klar: "Wir dürfen uns einer strategischen Partnerschaft nicht verschließen." Im NEWS-Gespräch nennt er die Eckpunkte für eine Partnerschaft.

NEWS: Wie sehen Sie die jüngste AUA-Entwicklung?

Wilhelm Molterer: Die wichtigste Frage für mich ist: Wie sichern wir eine gute Zukunft für die AUA? Voraussetzung ist wirtschaftlicher Erfolg. Daher ist mein Auftrag an die ÖIAG ergangen, mögliche Strategien offen auszuloten. Natürlich wäre es allen Beteiligten lieber, wenn die AUA "stand alone" agieren kann. Aber wir dürfen uns der Frage einer strategischen Partnerschaft nicht verschließen.

NEWS: Heißt das Lufthansa als Partner?

Molterer: Keine Namen. Ich habe Auftrag an die Profis erteilt, alle Optionen, und zwar wertfrei, zu prüfen. Warum ist das so wichtig? Weil die AUA und der Standort Flughafen Wien-Schwechat Schlüsselfragen für den Wirtschaftsstandort Österreich sind.

NEWS: Heißt das, dass es, unabhängig davon, ob der Scheich noch einlenkt oder nicht, zur strategischen Partnerschaft kommt?

Molterer: Das ist kein Widerspruch, sondern das ist sogar eine mögliche Ergänzung. Ich sage: eine mögliche.

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