Erster Wirbel: Die Austria reagierte auf Fanproteste gegen Neo-Veilchen Wallner!

Kraetschmer: "Gegen Verhalten rigoros vorgehen"

So sehr sich Austria Magna über den gelungenen Start am Samstag in Tirol gegen FC Wacker gefreut hat, so sehr ärgerte sich der Spitzenreiter der T-Mobile-Bundesliga über die Begleitmusik um Neo-Veilchen Roman Wallner. Der Ex-Rapidler, der im Finish sein Veilchen-Debüt gab, wurde von mitgereisten Schlachtenbummlern mit Pfiffen, Schimpfwörtern und Sprechchören bedacht. "Gegen das Verhalten werden wir rigoros vorgehen", kündigte Klubmanager Markus Kraetschmer am Tag danach an.

Nun sei ein Punkt erreicht, ab dem ein Reinigungsprozess notwendig ist. Mit den Rädelsführern der Anti-Wallner-Kundgebung werde nicht mehr kooperiert. "Das sind Hardcore-Grüppchen und Selbstdarsteller, die Vereinspolitik machen wollen. Sie haben sich dumm und daneben benommen. Diesen Leuten liegt nicht der Verein am Herzen, wir werden ihnen aber keine Bühne bieten", erklärte der Polster-Nachfolger gegenüber der APA - Austria Presse Agentur.

Kraetschmer, der das Verhalten des Gros der mitgereisten Fans und das Verhalten der Mannschaft in Innsbruck lobte, bezichtigt auch einige Personen der eigenen Anhängerschaft, im Zusammenhang mit dem Abschied von Mäzen Frank Stronach Unruhe gestiftet zu haben. Eine erste, deutliche Reaktion setzte der "Winterkönig" bereits vor dem Wiederbeginn der Meisterschaft. Die Zusammenarbeit mit Thomas Fellinger, dem Fan-Beauftagten aus der Szene, wurde beendet.

(apa/red)