Erster BSE-Fall in Kroatien entdeckt: Tot aufgefundenes Tier nicht aus Österreich

Britisches Labor prüft noch einmal den BSE-Verdacht Großmutter des toten Tiers kam aus Österreich

Eine österreichische Kuh ist in Kroatien an der Rinderseuche BSE verendet. Das tote Tier ist laut dem unabhängigen Sender Nova TV im Ort Ivankovo, nahe der ostkroatischen Stadt Vinkovci, gefunden worden. Ein Labor in Großbritannien solle den Fall jetzt überprüfen, hieß es. Das Ergebnis der Überprüfung soll am kommenden Dienstag oder Mittwoch vorliegen, kündigte das kroatische Landwirtschaftsministerium an. Wie sich am Freitag herausstellte, stammt das tote Tier nicht aus Österreich

Kroatien hatte am Donnerstagabend diesen ersten Fall der Rinderseuche BSE im Land gemeldet. Der kroatische Landwirtschaftsminister Petar Cobankovic berichtete, dass drei Tests die Diagnose bestätigt hätten.

Rauch-Kallat: Rind stammt nicht aus Österreich
Laut Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat kommt das Rind nicht aus Österreich, die Großmutter des toten Tieres war "Österreicherin".

"Der Fall ist uns am Donnerstag um 22.30 Uhr gemeldet worden, daraufhin haben wir sofort nachgeschaut. Es ist aber schon auf Grund der Nummer des Rindes nicht möglich, dass es aus Österreich stammt", sagte Rauch-Kallat. "Das Tier ist in Kroatien geboren, aufgewachsen und geschlachtet worden."

Die Kuh lebte nahe der ostkroatischen Stadt Vinkovci. Nachdem erste Tests den Verdacht auf BSE ergaben, wird die Diagnose jetzt in einem britischen Labor überprüft. Das Ergebnis soll Dienstag oder Mittwoch kommender Woche vorliegen.
(apa/red)