Erste Sexschule in Wien von

Hauptfach Erotik

Europa-Premiere: Ab dem 14. Dezember kann man bei AISOS alles rund um Sex lernen

Österreich ist europaweiter Vorreiter in Sachen Sex-Unterricht. Bei uns eröffnet am 14. Dezember AISOS - die "Austrian International School of Sex". Hier können Interessierte alles rund um das Liebesspiel lernen.

Fünf Basiskurse werden angeboten, dazu kommen spezielle Intensivseminare sowie Wochenendkurse für Paare. Gelehrt werden bei AISOS sowohl Theorie als auch Praxis, wobei der Schwerpunkt auf den praxisnahen Unterricht gelegt wird. Am Lehrplan stehen somit zwar auch historische und moderne Sexualtheorie, aber vor allem auch Sexpositionen und Zärtlichkeitsschulungen. Ziel der rund 200 Unterrichtsstunden: Die Schüler zu besseren Liebhabern zu machen. Ganz billig ist das freilich nicht: 1.400 Euro muss man für ein Semester hinlegen. Und wer sich nur Spaß erwartet, liegt falsch: Auch Prüfungen müssen am Ende der Kurse absolviert werden.

Ab 16 in die Sex-Schule?
Melody Kirsch von AISOS erzählt NEWS.AT: „Wir denken, dass unsere Sex-Schule einen Beitrag dazu leisten kann, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“ Schließlich trainieren wir alle unseren Körper, unser Wissen, unsere beruflichen Qualifikationen – nur die Sexualität wird oft vernachlässigt. Dabei spielt gerade dieser Aspekt des Lebens eine große Rolle für unsere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Bereits ab 16 Jahren kann man sich bei AISOS anmelden. Ob das nicht ein bisschen früh ist? „Natürlich ist das früh, aber hier fängt es an, dass Sexualität eine große Rolle spielt. Wir glauben, es ist ein gutes Alter für unseren Unterricht.“

“Seeeehr erfahrene Lehrerin“
Chefin der Wiener Sex-Schule ist die Schwedin Ylva-Maria Thompson, eine Künstlerin, die in den 80ern und 90ern als Moderatorin einer erotischen TV-Show Bekanntheit erlangte. In dieser provozierte sie die Schweden, indem sie pornografische Filme zeigte und offen über Sex und Lust diskutierte. Auch ihre Kunstwerke sind polarisierend: Von eingerahmten Vagina-Skulpturen bis zu fliegenden, nackten Frauen ist alles mit dabei. „Sie ist eine seeeeehr erfahrene Lehrerin“, versichert uns Mitarbeiterin Melody Kirsch mit einem Lachen, als wir sie auf ihre Chefin ansprechen.

Schaulustige unerwünscht
Wer sich die Sex-Schule einfach mal gerne - von außen oder innen - anschauen möchte, den müssen wir allerdings enttäuschen. Die Adresse knapp bei Wien wird nur Kursteilnehmern preisgegeben. "Damit möchten wir unsere Schüler schützen und verhindern, dass Schaulustige oder Medien die Sex-Schule belagern", erklärt Kirsch. "Wir sind sicher, dass die Schule eine großer Erfolg wird. Ylva-Maria arbeitet schon lange an dieser Idee und hat viel Zuspruch und Interesse erfahren. Wir machen etwas, das sich bisher einfach niemand getraut hat."

Weiterführende Links
AISOS online
Ylva-Maria Thompsons Kunst
The Boston Art News über Ylva-Maria Thompson

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger
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Aha...und was ist an diesen Schulen neu??..die gibts eh am Gürtel schon lange Was ist bitte daran NEU??... Diese sogenannten Sex-Schulen gab es schon im ALTEN Griechenland und haben sich auch bis heute erhalten...mit einem anderen Wort nennen sich solche Schulen Bordell um es höflich auszudrücken... hätte aber dafür noch paar andere Worte parat unter denen sowas langläufig bekannt ist...Also das Rad muss man nicht neu erfinden lieb AISOS ;-)

Ignaz-Kutschnberger
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Nachtrag... nur noch eine Frage: darf man sich nach den Prüfungen am Ende dann Nutte mit Diplom nennen, oder wie?? ;-) Oder Edelmann der für 1.400 einige romantische Stunden verbringen durfte unter Aufsicht der Frau Direktor versteht sich... *gg ... cool...

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