Ende des Entführungsdramas? Deutsche Geiseln im Irak sollen bald freikommen

Ingenieure sind laut Medienberichten unversehrt Kidnapper drohten mit Ermordung der Geiseln

Ende des Entführungsdramas? Deutsche Geiseln im Irak sollen bald freikommen

Die beiden deutschen Geiseln im Irak sollen bald freikommen. Unter Berufung auf den Vorsitzenden des Rates der sunnitischen Gelehrten im Irak, Scheich Harith al-Dhari, meldete "Spiegel online", die Geiseln Rene Bräunlich und Thomas Nitschke seien unversehrt. Die Deutschen sollten sich keine Sorgen machen, die Freilassung der beiden Verschleppten stehe kurz bevor.

Der Sender Al Arabiya hatte am Montagabend ein neues Video von den Geiseln veröffentlicht. Dem Sender zufolge drohten die Entführer darin mit der Ermordung ihrer Geiseln, falls die deutsche Regierung ihre Forderungen nicht erfülle. Die Kidnapper der Gruppe "Ansar al Tawhid Wa-Sunna" sprachen von einer "letzten Warnung", bevor sie die Ingenieure töten würden. Die beiden Techniker der sächsischen Firma Cryotec waren am 24. Jänner in Beiji rund 200 Kilometer nordwestlich von Bagdad verschleppt worden.

Nach der Veröffentlichung des neuen Videos hatte die deutsche Regierung betont, sie bemühe sich intensiv um Kontakt zu den Geiselnehmern. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes in Berlin wertete die Aufnahmen aus.

(apa/red)