Das kann doch jedes Kind: Computer und Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und das gilt nicht nur für Jugendliche und Erwachsene. Bereits Drittklässler wünschen sich Smartphones, 62 Prozent der Jugendlichen haben bereits eigene Computer. Da stellt sich die Frage: Wie sollen Familien mit der Digitalisierung umgehen?
Laut der Kids-Verbraucher-Analyse, die der Egmont-Ehapa-Verlag in Deutschland durchgeführt hat, benutzen drei Viertel aller Kinder das Internet. Bei Kindern ab 6 Jahren stagnieren die Werte beim Computerzugang auf hohem Niveau. Allerdings nehmen die Nutzungsintensitäten besonders bei den Kindern ab 10 Jahren weiter zu und fast jeder zweite Nutzer ist inzwischen so gut wie jeden Tag online. Bei den Jüngsten im Alter von 4 und 5 Jahren verfügen schon fast ein Viertel über Computererfahrung und 14 Prozent kennen sich im Internet aus.
Früher mussten Eltern lediglich entscheiden, wie viel Zeit ihre Jüngsten vor dem TV-Gerät verbringen dürfen. Medienerziehung muss heute weiter gehen. Eine Entwicklung, die vielen Eltern Angst macht. Schließlich ist es weitaus schwieriger zu kontrollieren, welche Seiten sich Kinder im Internet ansehen, als ein altersgerechtes TV-Programm einzuschalten. Andererseits können die neuen Kommunikationsmedien auch als Chance gesehen werden: Lernen kann am Computer mehr Spaß machen, der Austausch zwischen Eltern und Kindern auf digitaler Ebene hält auf dem Laufenden.