Die Gagenkaiser der Republik

Die Gagenkaiser der Republik

Ein Rechnungshofbericht outet die Gehälter der heimischen Staatsmanager. NEWS hat die Liste der Top-Verdiener.

Gagenstrip bei Österreichs Staatsmanagern. Ein brandaktueller Rechnungshofbericht legt die Einkommen der öffentlichen und staatsnahen Unternehmen offen. NEWS entschlüsselte die anonymisierten Daten und rankt die Bestverdiener in Managerdiensten der Republik.

Bestverdiener AUA-Boss Sørensen. Das Ergebnis bietet teure Überraschungen. Seit Antritt der schwarz-blau/orangen Regierung stieg bei staatlichen und staatsnahen Unternehmen die Anzahl der Führungskräfte um dreimal mehr als in der Privatwirtschaft. Sieger im Gehalts-Striptease ist Noch-AUA-Boss Vagn Sørensen. Dem Dänen überwies die Airline 2004 ein Jahresbruttogehalt von 753.400 Euro.

Besonders stark zulegen konnten die Manager der staatlichen Industrieholding ÖIAG. Mit 670.000 Euro jährlich für Vorstandsprecher Peter Michaelis und 550.000 für seinen Kollegen Rainer Wieltsch zählen die beiden zu den absoluten Spitzenverdienern des Landes. Beide können sich zudem über die Ablöse von Aktienoptionen freuen, was ihnen gar ein Jahresgehalt von rund 725.500 Euro bringt.

Vergleichsweise bescheidene Gagen zahlen die heimischen Energieversorger und Elektrizitätsunternehmen. Verbund-Chef Hans Haider ist dem Unternehmen 515.000 Euro jährlich wert. An der Spitze der Verbund-Tochterunternehmen und auch bei Kelag, Ennskraftwerken & Co waren 2004 im Schnitt Jahresgagen jenseits der 300.000 Euro üblich.

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PLUS die Liste der Top 50: Was unsere Staatsmanager 2004 verdienten