Deutsch-österreichisches Duell unter wilden
Tiere: Salzburgs Bullen erlegten Löwen 2:1

Sieg von Jaras Truppe gegen Schachners Team

Das Testspiel des österreichischen Titelanwärters Red Bull Salzburg gegen den zweitklassigen TSV 1860 München endete am Dienstag auf einem geheizten Rasenplatz im Trainingsgelände der Sechziger an der Grünwalderstraße mit einem verdienten 2:1 (1:0)-Sieg der Gäste. Die Deutschen waren stark verändert gegenüber dem jüngsten Meisterschaftsspiel in Dresden angetreten.

Vor rund 1.500 Zuschauern schossen Zickler (28./Foulelfer) und Spezialist Bodnar (55./Freistoß) die Tore der "Bullen", für die von Walter Schachner betreuten "Löwen" (u.a. auch ohne Harald Cerny und Steffen Hofmann) war Adler (53.) erfolgreich.

Die Gäste, bei denen Markus Schopp wegen einer Magenverstimmung in Salzburg geblieben war, hatten in der Partie klar mehr vom Spiel und waren auch um einiges gefährlicher als die Hausherren. Nach einem Strafraum-Foul an Zickler in der 28. Minute trat der Ex-Bayer selbst zur erfolgreichen Exekution des Elfmeters an.

Die Sechziger kamen in der 53. Minute überraschend zum Ausgleich, nachdem Arzberger nach einer Flanke von Ziegenbein im Fünfmeter-Raum behindert worden war, damit den Ball verfehlte und Adler abstaubte. Zwei Minuten später zirkelte die ungarische Neuerwerbung Bodnar einen Freistoß aus 25 m ins Tor.

"Ein sehr guter Test gegen eine starke Mannschaft in einem kampfbetonten Spiel und ein gelungener Abschluss unserer Vorbereitung vor der Meisterschaftsfortsetzung am Wochenende bei Pasching", meinte "Bullen-Trainer" Kurt Jara. Zur Pause zeigten sich die Salzburger galant. Sie verteilten am Valentinstag Rosen an die anwesenden Damen unter den Zuschauern.

TSV 1860 München - Red Bull Salzburg 1:2 (0:1)
"Löwen"-Trainingsgelände, 1.500 Zuschauer
Tore: Adler (53.) bzw. Zickler (28./Foulelfer), Bodnar (55./Freistoß)

Salzburg:
Manninger (46. Arzberger) - Winklhofer (46. Bodnar), Linke, Knavs (57. Jank), Pichorner - Carboni (65. von Schwedler), Kirchler (57. Mair), Aufhauser (46. Suazo), Ivanschitz (65. Scharrer) - Zickler (46. Mayrleb), Jezek (57. Öbster)

(apa/red)