Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl hat für den Fall, wenn Unternehmen zu wenige ältere Menschen beschäftigen, eine neue Lösung parat: Statt mit Strafzahlungen zu drohen oder höhere Sozialversicherungsbeiträge zu fordern, kann er sich ein Bonus-Malus-System vorstellen.
Höhere Sozialversicherungsbeiträge für solche Firmen, wie sie die Arbeiterkammer (AK) zuletzt gefordert hat, lehnt Leitl ab: Ältere Arbeitnehmer kämen Unternehmen schon jetzt durch höhere Löhne teurer als jüngere, eine nochmalige Verteuerung könne es nicht sein, so Leitl im ORF-Radio.
"Anreize sind immer besser als Strafdrohungen"
Generell zeigte sich Leitl aber im "Ö1-Morgenjournal" bereit, über ein Bonus-Malus-System für Betriebe zu verhandeln. Firmen, die ältere Arbeitnehmer beschäftigen, sollten durch finanzielle Anreize belohnt werden, denn "Anreize sind immer besser als Strafdrohungen". Für Unternehmen, die zu wenige ältere Menschen beschäftigen, kann sich Leitl aber auch Strafzahlungen vorstellen, so der Bericht.
Wie dieses Bonus-Malus-System genau aussehen könnte, müsse verhandelt werden. Dass die Betriebe zu wenig, für ältere Arbeitnehmer tun, wie die Arbeiterkammer kritisiert, bestreitet der WKÖ-Präsident. Seit Juni 2011 habe die Wirtschaft mehr als 40.000 neue Arbeitsplätze allein für Menschen über 50 geschaffen.
Kommentare
Mal was zum nachdenken ob es wohl daran liegt das zu wenig eingezahlt wird oder ob wohl zu viel in "die eingene tasche gewirtschaftet wird"!
Ein asylant mit 3 kindern bekommt 2-3k euro/monat einfach so?
Politiker/banker bekommen millionen?
Mann sollte ein mal das gesamte finnanzwessen vom österreichischen stadt veröffentlichen dann würde es wohl hohe wellen schalgen.
Als normal arbeitende Person bezahlt man über 75% von seinem verdienst an steuern und abgaben und das lustigste ist das torzdem das geld hinten und vorne nicht reicht.
Österreich hat mehr schulden als Griechenland :/
A: 225.252.868.763
gr: 280 Mrd
bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 54.123
27 EU-Staaten: 10,6 Billionen