China-Medizin: Das Prinzip der Harmonie

Traditionelle Chinesische Medizin

China-Medizin: Das Prinzip der Harmonie

Warum die chinesische Heilkunst die moderne Medizin ideal ergänzt: Vorbeugung ist wichtiger als Heilung bei Krankheit. Meridian-System: Die Lebensenergie fließt über zwölf Energieleitbahnen durch den Körper.

Im alten China wurden Ärzte nicht für die rasche Hilfe bei akuter Krankheit bezahlt. Im Gegenteil: Sie wurden nur so lange honoriert, wie die ihnen Anvertrauten gesund blieben. Auch heute noch steht in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund – nicht erst die Behandlung, wie etwa in der westlichen Schulmedizin.

Worin sich TCM und westliche Medizin unterscheiden. Die Schulmedizin ist eine somatische, also auf den Körper bezogene Wissenschaft, die Krankheit als Fehlfunktion von physikalisch-chemischen und biologischen Mechanismen ansieht, die korrigiert werden müssen. „Die chinesische Medizin hingegen ist eine funktionale Wissenschaft. Das bedeutet, dass bei ihr die ganzheitliche Betrachtung des Menschen, also die Betrachtung von Körper, Seele und Umwelt als Einheit, im Zentrum der Aufmerksamkeit steht“, erklärt Alexander Meng, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Wien und Spezialist für TCM. „Insbesondere bei Funktionsstörungen, Schmerzzuständen und psychosomatischen Störungen weist die TCM als ganzheitliche Medizin große Erfolge auf und steigert das allgemeine Wohlbefinden – dieses oftmals schon nach wenigen Behandlungen.“ Außerdem eignet sich die TCM sehr gut zur Prävention, zur Früherkennung von Krankheiten und zur Stressbewältigung. „Dort wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, setzt die TCM an – und umgekehrt. So können sich die beiden Medizinsysteme auf ideale Weise ergänzen“, sagt Meng. Tatsächlich erfreut sich die TCM seit Jahrzehnten zunehmender Anerkennung durch die westliche Medizin. Der Oberste Sanitätsrat Österreichs hat etwa schon vor Jahren Akupunktur als Heilmethode anerkannt.

Das Grundprinzip einer Jahrtausende alten Heilkunst. Die Wurzeln der TCM reichen mehr als zwei Jahrtausende zurück. Sie gründet sich auf den Taoismus, eine Philosophie, der es um die Harmonie zwischen Mensch und Kosmos geht. TCM fasst den Menschen als Mikrokosmos auf, der nach den Gesetzen des Makrokosmos funktioniert.

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