Eine lösbare Aufgabe bekam Red Bull Salzburg in der dritten Qualifikationsrunde für die Champions League zugelost. Sollten sich die "Bullen" doch noch gegen Düdelingen durchsetzen, würde der Sieger aus NK Maribor gegen Zeljeznicar Sarajevo warten. Maribor oder Zeljeznicar hat im ersten Spiel (31.7./1.8.) Heimrecht, das Rückspiel findet am 7. oder 8. August statt.
Der slowenische Meister aus Maribor hat das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde am Mittwoch zu Hause nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 4:1 gewonnen und ist damit Favorit für den Aufstieg. Die vom ehemaligen Sturm-Graz-Verteidiger Darko Milanic betreuten Slowenen gerieten am Mittwoch gegen Zeljeznicar zwar mit 0:1 in Rückstand (Tor durch Eldin Adilovic/15.), drehten aber nach der Pause auf und siegten noch klar. Der slowenische U21-Teamspieler Robert Beric (47., 76.), Dejan Mezga (67.) und der brasilianische Kapitän Marcos Tavares (92.) sorgten für einen klaren Sieg gegen die von Amar Osim, Sohn von Trainerlegende Ivica Osim, betreuten Bosnier.
Salzburg muss für ein Weiterkommen allerdings die Blamage von Luxemburg wettmachen und am Dienstag im Heimspiel die 0:1-Niederlage bei F91 Düdelingen aufholen. Im Rückspiel am Dienstag (18 Uhr) hat die Elf von Trainer Roger Schmidt aber noch die Chance, die totale Pleite abzuwenden.
Fokus auf bestehende Aufgaben
Angesichts der gefährlichen Ausgangslage im Duell mit Düdelingen wollte Schmidt auf den möglichen Drittrunden-Kontrahenten nicht eingehen. "Ich denke, dass wir sehr gut beraten sind, zuerst die anstehenden Aufgaben zu meistern. Der Fokus liegt jetzt einmal auf Sturm, und dann auf Düdelingen. Wenn wir das schaffen, dann beschäftigen wir uns mit dem möglichen nächsten Gegner."
