Causa Birnbacher von

Martinz bestätigt FPK-Gespräch

Birnbacher, Scheuch und Dobernig haben über Parteienfinanzierung gesprochen

Causa Birnbacher - Martinz bestätigt FPK-Gespräch © Bild: APA/Eggenberg

Josef Martinz, Ex-Chef der ÖVP Kärnten und Angeklagter im Untreueprozess zur "Causa Birnbacher", habe bestätigt, dass es ein Gespräch zwischen Steuerberater Dietrich Birnbacher und den FPK-Landesräten Uwe Scheuch und Harald Dobernig gegeben habe.

Das sagte Birnbacher in einem Interview, das in der der "Kleinen Zeitung" erscheint. Birnbacher hatte vor Gericht von einem Gespräch mit Scheuch und Dobernig berichtet, in dem die beiden 500.000 Euro aus seinem Millionenhonorar zur illegalen Parteienfinanzierung verlangt hätten. Scheuch und Dobernig bestreiten diese Forderung.

Dörfler "demaskiert sich selbst"
Weiters sagte Birnbacher gegenüber dem Blatt, dass er inzwischen sein "ganzes Wissen" um die Causa mit den Zuständigen geteilt habe. Gegen die "Anwürfe und Anfeindungen" von Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) verwahre er sich. Der Steuerberater über den Landeschef: "Er demaskiert sich selbst, nachdem ich ihn schon vor einigen Monaten (...) drauf hingewiesen habe, dass es zu seinem Pflichtenkreis gehört, auch das Verhalten anderer Personen in der Kärntner Landesholding und in der Regierung kritisch zu hinterfragen. Mit Erstaunen habe ich seine Untätigkeit registriert."

"Lügenbarone" Martinz und Birnbacher
Dörfler hatte Martinz und Birnbacher als "Lügenbarone" bezeichnet. Birnbacher überlegt mit seinem Anwalt deshalb eine Klage wegen übler Nachrede. In die "Causa Birnbacher" sei er nicht involviert, sagte Dörfler schon mehrfach gegenüber Journalisten - zuletzt im "Ö1"-Mittagsjournal.

Landesrat Dobernig bestritt indes via Aussendung, dass es bei ihm zu Hausdurchsuchungen gekommen sein soll. Anderslautende Vermutungen seien falsch und würden geklagt.

Kommentare

christian95 melden

Wmit wiederum bewiesen ist: Diese Typen gehören längst ersatzlos eingespart!

11.6.2012: Der Rechnungshof kritisiert die hohen Ausgaben der Bundesländer. Tirol, NÖ und Kärnten haben zwischen 2005 und 2010 deutlich mehr ausgegeben als eingenommen haben!
Die Schulden stiegen in Kärnten (BZÖ) von 680 Mio auf 1,4 Mrd.; in NÖ (ÖVP) von 1,7 Mrd. auf 4,1 Mrd., (+136%!) Tirol (ÖVP) + 120% . Die pro Kopf Verschuldung beträgt in Kärnten 2548, in NÖ 2458

12.6.2012: Sobotka (ÖVP) “Wir lassen uns vom Rechnungshof nicht irritieren. Sobotka denkt nicht daran sich an die Vorschläge des Rechnungshofes zu halten.

01.07.2012 SPÖ und ÖVP drängen auf neue Steuern.

Weiterhin hat das kleine Österreich 94 hochbezahlte Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete; wie lange noch?

keinbrauner melden

Re: Wmit wiederum bewiesen ist: Interessant, überall wo die Konservativen (schwarz und blau) regieren, explodieren die Steuern.

HC-Krache melden

Der Landeshauptmann v. Kärnten bezichtigt seinen EX-Landesrat als Lügenbaron.... Herr Dörfler hat ja (nach seinen eigenen Aussagen) einen eigenen Gerechtigkeitssinn u. überhaupt sind er und Herr Scheuch Charaktermenschen...........Tiefer geht es nimmer...

Mingo melden

Re: Der Landeshauptmann v. Kärnten bezichtigt seinen EX-Landesrat als Lügenbaron Die gehen erst dann, wenn man sie mit einem nassen Fetzen verjagt. Kein Anstand. Wenn sie Charaktermenschen wären, würden sie zurücktreten oder zumindest ihr Amt so lange ruhend stellen, bis ihre Unschuld bewiesen ist.

keinbrauner melden

Re: Der Landeshauptmann v. Kärnten bezichtigt Es gibt ja nicht nur einen guten Charakter. Ab es gibt auch Ehrenmänner die diese Bezeichnung sicher nicht verdienen.

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