Bushido von

Er will Heinos Bambi

Hickhack nach Preis-Rückgabe geht weiter: Jetzt steigert der Rapper mit um die Trophäe

Bushido - Er will Heinos Bambi © Bild: APA/DPA

Volksmusiker Heino sorgte nach der Bambi-Verleihung vor zwei Wochen für Ärger: Er schickte seine Auszeichnung zurück – zu groß war der Ärger über Bushidos Preis für „Integration“. Jetzt will sich der Rüpel-Rapper Heinos Bambi holen.

1990 wurde Heino mit einem goldenen Bambi geehrt. 21 Jahre später gab er diesen wieder zurück. Der Grund: Der Sänger zeigte sich „zutiefst empört“ darüber „dass man einem gewalttätigen Kriminellen wie Bushido den ‚Bambi‘ verleiht“. Dieser bekam die Auszeichnung für Integration. So schickte Heino seine Trophäe dankend an den Burda-Verlag zurück.

Preis wird versteigert
Zwei Tage später wurde verkündet, dass dieser ironischerweise für ein Integrationsprojekt versteigert werden soll. Ein gefundenes Fressen für den Rapper und seinen Freund Sido: „Ich hoffe, dass ich seinen Bambi ersteigern kann. Ich biete nämlich mit“, so Bushido zur Schweizer Zeitung „Blick“. Ebenso wird auch Sido mitsteigern: „Ich will auch so ein Teil zu Hause“, meinte der Neo-Österreicher.

Heino verärgert
Gar nicht gefallen tut diese Entwicklung natürlich dem, der den Stein zum Anstoß gegeben hat: Heino. Er fordert, dass Bushido für den Fall, dass dieser den Bambi ersteigert, seinen ebenfalls unter den Hammer gibt. „Er hat doch selbst gesagt, dass er sich nicht sicher sei, ob er ihn verdient habe“, so Heino laut bild.de.

Dann aber mäßigt sich der Volksmusiker wieder: Eigentlich sei es die Hauptsache, dass Bushido viel dafür bezahlt, denn immerhin fließe die Summe ja in ein Integrations-Projekt, so Heino.

Links:
Interview auf blick.ch
Bushido-Website

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