Bundesliga Zuschauer von

Liga sucht die Fans

Hoffen auf spannende Saison. Das wäre gut für zuletzt schwache Besucherzahlen.

Bundesliga Zuschauer - Liga sucht die Fans © Bild: GEPA/Bachun

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl blickt dem Auftakt zur neuen Meisterschaft mit großer Vorfreude entgegen. Der Burgenländer hofft auf eine spannende und hochklassige Spielzeit. Das muss sie auch werden, denn der Liga sind zuletzt die Fans davongelaufen.

Pangl verwies stolz auf den um 2,2 Prozent auf 122,6 Millionen Euro gestiegenen Medienwert der höchsten österreichischen Spielklasse. Allerdings musste der Vorstand auch eingestehen, dass die Zahl der Stadionbesucher ausbaufähig ist - 2011/12 passierten 1,3 Millionen Fans die Drehkreuze der Arenen, was einen klaren Rückgang im Vergleich zur Vorsaison bedeutete.

Zuschauerschnitt rückläufig
Nach inoffiziellen Zahlen wollten im Schnitt nur 7.328 die 180 Spiele sehen. Vor einem Jahr hatten durchschnittlich nach 8.103 Zuschauer die Stadiontore passiert. Der vorher schlechteste Besuch stammt aus der Saison 2004/05 mit im Schnitt 7.100. Der Rekord steht seit der Saison 2007/08 auf 9.619 pro Match.

Laut Pangl wird an der Erhöhung der Zuschauerzahl ebenso gearbeitet wie an Verbesserungen der Infrastruktur, an weiteren Maßnahmen gegen Wettbetrug und an der Ausschreibung der TV-Rechte, die nach dieser Saison neu vergeben werden. In punkto Torlinientechnologie steht die Liga etwas auf der Bremse. "Aus wirtschaftlichen Gründen glaube ich nicht, dass wir zu jenen Pionieren zählen, die das schnell umsetzen", erklärte der Vorstand in Abwesenheit des in den USA urlaubenden Liga-Präsidenten Hans Rinner.

Salzburg wieder klarer Favorit
Das erste Liga-Match des neuen Spieljahres wird am Samstag zwischen Sturm Graz und Titelverteidiger Red Bull Salzburg ausgetragen.

Die Gäste gelten nicht nur in dieser Partie, sondern auch im Titelkampf als klarer Favorit. Neo-Salzburg-Coach Roger Schmidt nahm die Rolle an und betonte, die "Bullen" unbedingt zur Meisterschaft führen zu wollen. Für die neun übrigen Liga-Coaches wäre alles andere als eine erfolgreiche Titelverteidigung der Mozartstädter eine große Überraschung. "Es müsste schon viel passieren, damit Salzburg nicht Meister wird", sagte Admira-Betreuer Dietmar Kühbauer stellvertretend für seine Kollegen.

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