Bombendrohung von

Notlandung auf Island

Am Weg von New York nach Moskau. Gesamter Flughafen von Reykjavik evakuiert.

Bombendrohung - Notlandung auf Island © Bild: Symbolbild: APA/EPA

Wegen einer Bombendrohung ist ein russisches Passagierflugzeug auf dem Weg von New York nach Moskau in Island notgelandet. In einem Anruf bei den US-Behörden sei vor Sprengstoff an Bord der Maschine gewarnt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf einen Vertreter der russischen Flugsicherheitsbehörde. Der gesamte Flughafen von Reykjavik wurde evakuiert, Sprengstoff wurde zunächst nicht entdeckt.

Dem Bericht zufolge hatte das Flugzeug bereits in New York abgehoben, als der anonyme Anruf bei den US-Strafverfolgungsbehörden einging. Der Anrufer habe gesagt, an Bord der Maschine befänden sich fünf mit Sprengstoff gefüllte Koffer. Der Airbus A-330, in dem sich nach Angaben der Fluggesellschaft Aeroflot 256 Menschen befanden, landete sicher auf dem Keflavik-Flughafen nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Laut einer Mitteilung des Flughafens waren 253 Menschen an Bord. Nach dem Zwischenfall sei vorsorglich der gesamte Airport evakuiert worden.

Die Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten russischen Regierungsvertreter in Island, bei einer Durchsuchung des Flugzeugs seien keine Spuren von Sprengstoff entdeckt worden. Aeroflot-Sprecherin Irina Dannenberg konnte die Entwarnung zunächst nicht bestätigen. Die Sicherheitsüberprüfung dauere an, sagte sie. Demnach sollten die Passagiere am Abend ihre Reise nach Moskau fortsetzen können.

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