Der Vorarlberger ÖSV-Läufer Björn Sieber ist bei einem Autounfall in seiner Heimatgemeinde Schwarzenberg (Bregenzerwald) tödlich verunglückt. Sein Bruder wurde schwer verletzt. Der Kleinbus mit den beiden Brüdern stürzte rund 74 Meter einen Abhang hinunter, wie die Vorarlberger Polizei bekannt gab.
Die beiden Männer waren mit ihrem VW-Bus in der Parzelle Klausberg auf einer schmalen Straße gegen 12.35 Uhr talwärts unterwegs, als ihnen ein anderer Kleinbus entgegenkam. Die beiden wichen daraufhin aus, dabei kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte über den Hang.
Vermutlich waren beide Insassen nicht angeschnallt, denn beide wurden bei dem Absturz aus dem Wagen geschleudert, so die Polizei. Für den 23-jährigen Europacup- und Weltcupläufer kam laut Angaben der Exekutive jede Hilfe zu spät, Sieber sei sofort tot gewesen. Sein Bruder wurde mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert.
Lenker noch unklar
Wer von den beiden Brüdern den Kleinbus lenkte, stand vorerst nicht fest. Dazu wurden kriminaltechnische Untersuchungen eingeleitet, hieß es.
Das Mitgefühl des Vorarlberger Skiverbandes gehöre in diesen schweren Stunden der Familie des tödlich verunglückten Björn Sieber, hieß es in einer ersten Stellungnahme. Sieber galt als eine der Nachwuchshoffnungen der Vorarlberger Skigemeinde.
Kommentare
Ich bin tagtäglich als Schulbuslenker mit schmalen Strassen im Mühlviertel konfrontiert.Ich halte an am äüßersten rechten Rand und lasse den Gegenverkehr vorbei.Aber von der Strasse abgekommen bin ich in all den Jahren in denen ich das ausübe noch ???Rätselhaft wie blöd man dabei sein muß??
Und dann auch noch NICHT ANGESCHNALLT !!!
Das sind unsere "Vorbilder" !
viele autounfälle sind selbstverschuldet. trotzdem passieren sogar erfahrensten lenkern fehler. und sich nicht anzuschnallen ist bei den beiden auch nicht das erste mal passiert. abgesehen davon ist es relativ egal, ob das blöd, unglücklich oder sonstwas war. die folgen sind ganz schlimm und nicht zu ändern.