Jetzt kracht's richtig in der Kärntner Politik! Der Villacher Steuerberater ÖVP-Chef Martinz ein Geständnis ab. Durch die neuen Aussagen wurden auch Ernst Strasser, Uwe Scheuch und Landesrat Dobernig (FPK) schwer belastet. Martinz geht als Parteichef und tritt aus der ÖVP aus. Scheuch und der ebenfalls beschuldigte Landesrat Dobernig wiesen die Vorwürfe als haltlos zurück.
Dietrich Birnbacher hat zugegeben, dass über sein Millionenhonorar von Anfang an Parteienfinanzierung an ÖVP und FPK (damals BZÖ) geplant gewesen sei. Mit seiner Stellungnahme wolle er "einen Beitrag zur angeklagten Tat" leisten sowie eine Wiedergutmachung leisten und nun "vielleicht wirklich einen Dienst am Land leisten".
Strasser hatte "Know-How" zu Parteifinanzierung
Birnbacher belastete verschiedene ÖVP- und FPK-Politiker schwer. Mit
ÖVP-Chef Martinz
sei bereits im Jahr 2007 ausgemacht gewesen, es für das damalige Honorar von zwölf Millionen Euro eine "Drittellösung" geben solle. Also ein Drittel für Birnbacher, ein Drittel für die ÖVP und ein Drittel für die Freiheitlichen. Auf die Frage, wie er denn das Geld an die ÖVP überweisen solle, habe Martinz geantwortet, dass er Personalkosten übernehmen und Rechnungen für die Partei bezahlen könne, so Birnbacher.
" Martinz hat gesagt, dass er sich in Wien kundig gemacht habe, welche Möglichkeiten es da gibt", erklärte der Steuerberater. Konkret habe Martinz mit Dr. Ernst Strasser gesprochen, denn der habe das entsprechende "Know-How" gehabt, so Birnbacher.
Scheuch und Dobernig schwer belastet
Der Kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz hat in weiterer Folge ein Geständnis abgelegt. "Die Angaben von Birnbacher stimmen", erklärte
Martinz
Es sei ein Fehler gewesen, sich mit Haider einzulassen. "Ich bin in einen Strudel gezogen worden".
"Nach der Abwicklung des Hypo-Verkaufes haben Haider und ich die Idee entwickelt, dass etwas an die Parteien gehen soll", sagte Martinz. Haider habe von ihm eine Million Euro - gefordert. Er gestand, von Birnbacher bei einer Weihnachtsfeier in Villach 65.000 Euro in einem Kuvert übernommen zu haben.
Im Jahr 2009 seien schließlich Landesrat Harald Dobernig (FPK) und FPK-Parteichef Uwe Scheuch an ihn herangetreten. Letztlich hätten die FPK-Politiker 500.000 Euro verlangt, geflossen sei aber nichts mehr. "Haider war ja schon tot", erklärte Birnbacher.
Martinz tritt zurück
Josef Martinz
tratt gleich nach dem Geständnis als Kärntner ÖVP-Obmann zurück. Das erklärte er nach seinem Geständnis. Außerdem werde er aus der Partei austreten, sagte er gegenüber der APA.
Anschuldigungen und Vorwürfe haltlos
FPK-Parteiobmann Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch und Landesrat Harald Dobernig geben in einer Reaktion auf die heutigen Aussagen von Dr. Birnbacher bekannt, dass der Gesprächstermin im Jahr 2009 nichts Besonderes gewesen ist und die mediale Aufregung daher völlig unverständlich ist.
Fakt sei, dass es im Jahr 2009 ein kurzes Gespräch mit Dr. Birnbacher gab. In diesem Gespräch hätte Dr. Birnbacher unmissverständlich erklärt, dass es keine Vereinbarungen zwischen ihm und Dr. Haider gegeben habe und dass kein Geld in Richtung Dr. Haider oder an die Partei geflossen sei. Birnbacher habe in diesem Gespräch mehrfach auf den Erfolg seiner Leistungen und auf das ihm zustehende Honorar im Zusammenhang mit dem Hypo-Verkauf hingewiesen. Scheuch und Dobernig schlossen aus, dass es im Zusammenhang mit der Causa Birnbacher eine Zahlung an die Partei oder entsprechende Forderungen gegeben habe.
Martinz will alleine gehandelt haben
Am Nachmittag nahm Josef Martinz via Aussendung Stellung: "Es tut mir leid, dass ich mich auf das System Haider eingelassen habe. Es war persönlich und politisch ein Fehler, den ich zutiefst bereue. Ich habe innerhalb der ÖVP alleine gehandelt und übernehme auch die alleinige Verantwortung dafür. Ich stand unter dem enormen Druck, die Parteifinanzen sanieren zu müssen. Noch heute werde ich in den Parteigremien meinen Rücktritt als Obmann der ÖVP Kärnten und meinen Parteiaustritt bekanntgeben."
Anklage gegen Dobernig und Scheuch unwahrscheinlich?
Ob angesichts der Aussagen des Steuerberaters Dietrich Birnbacher auch Uwe Scheuch und Harald Dobernig mit einer Anklage rechnen müssen, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wollte dazu am Mittwoch noch keine Stellungnahme abgeben. Der Innsbrucker Strafrechtsprofessor Andreas Venier und sein Wiener Kollege Helmut Fuchs sehen für eine Strafverfolgung allerdings - zumindest angesichts der derzeit bekannten Fakten - wenig Grundlage, wie sie der APA sagten.
Laut der Darstellung Birnbachers, haben die beiden Geld für die Partei gefordert, und zwar unter Berufung auf eine Abmachung mit dem im Oktober 2008 verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider. Geflossen ist das Geld laut Birnbacher aber nicht. Deshalb sehen Venier und Fuchs auch wenig rechtliche Handhabe gegen die beiden FPK-Politiker.
"Eigengeldwäsche" nicht strafbar
Auch eine Verfolgung wegen Geldwäscherei wäre aus Sicht von Venier und Fuchs nur möglich, wenn tatsächlich Geld aus einem Verbrechen an die FPK geflossen wäre. Dies war laut Birnbacher aber nicht der Fall. Das bloße Fordern einer Überweisung könnte laut Venier zwar unter bestimmten Umständen als Bestimmung zur Geldwäscherei gewertet werden - allerdings nur nach der seit 2010 geltenden, verschärften Rechtslage. Im Jahr 2009 hätte sich Birnbacher mit einer "Eigengeldwäsche" noch nicht strafbar gemacht, folglich kann auch die Anstiftung dazu keinen Straftatbestand darstellen.
Unwahrscheinlich scheint auch eine Anklage wegen Bestechlichkeit. Hier wäre das bloße Fordern eines Vorteils zwar strafbar - allerdings nur, wenn die Geldforderung in Zusammenhang mit einem "Amtsgeschäft" der Politiker gestanden wäre.
Kommentare
neue KÄRNTEN werbung slogend ? wird dir der führeschein genommen ? werd nicht verückt und bleib besonnen ,wend dich an unser KÄRNTNERLAND um eine spende wird dir ein neuer zugesand ! bist du ein mensch der staatenlos hast geld und bist ein reicher ? . komm zu uns nach KÄRNTEN um eine spende bist du ÖSTERREICHER !
Dringend Neuwahlen in Kärnten!!! Da es offensichtlich auf normalen Weg nicht möglich ist, die schmierigen Hauptdarsteller und den moralischen Politsumpf in Kärnten wegzubringen hat Prof. Peter Filzmaier einen Weg aufgezeigt:
Der Bundespräsident löst auf Antrag der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrats den Kärntner Landtag auf. Der Bundesrat muss der Auflösung mit Zweidrittelmehrheit zustimmen. An der Abstimmung dürfen die Vertreter des Landes, dessen Landtag aufgelöst werden soll, nicht teilnehmen.
Anschließend können Neuwahlen stattfinden, die zu einem neuen Landtag und einer neuen Landesregierung führen.
Re: Dringend Neuwahlen in Kärnten!!! Fortsetzung:
Wir werden sehen, ob angesichts der aufgeflogenen Skrupellosigkeit und Verderbtheit die Bundesregierung und der HBP den Mut haben, dieser Schande ein Ende zu setzen oder ob sie
sich zum Schaden Österreichs feige hinter fadenscheinigen Ausflüchten verkriechen.
immer wieder scheuch und jetzt hat er auch noch kumpane. immer wieder scheuch, ohne ende und immer sind es die anderen die ihn verfolgen!wann wird er, und dobernig, nach hause geschickt?
kärntner polit verständniss ! ih sog nix von deinen gaunereien ,aber dafür sogst über meine ah nix !wennst das holtest darfst bei mir a gams schießen !ok und du darfst bei mir am ossiachersee gratis tretboot fahren !!!und für unsern lh. hauptmann von köpernick brock ma abor brennessel dann holtet ers ma.l !!!
Wichtig wäre aber auch ,das die involvierten Leute die geschwindelt ,oder abkassiert haben sofort gepfändet werden ! (Haiders-Bärenthal ,Martinetz, Birnbacher,Koch ,Heidi Horten ,und,und ......) ! Es gehört auch das Strafgesetz geändert (Verdunkelung , am Jahrestag nur Wasser und Brot , es kann doch nicht sein ,das sich die Gauner in der Sonne suhlen !
es ist eine schande, wie mit UNSEREM geld - dem geld von UNS steuerzahlern - skrupellos umgegangen wird. da dreht sich einem der magen um. was kommt noch alles ans tageslicht?
gibt doch nur noch eine Lösung Die ganze Politikerriege gehört zu 100% ausgetauscht und das durch "ganz normale Menschen" aus dem Volk, die ganz normal einer Arbeit nachgeht, Gehalt bekommt und Steuern zahlt.
Alles was sich da so an "Geldmaden" und Möchtegern\'s als unsere Volksvertreter eingenistet hat,schadet nur uns allen und wir werden abgezockt bis auf die Haut - wissen nicht mal mehr wie lange wir noch auf Pensionen hoffen dürfen von der man "leben" kann.Dafür durften wir unser ganzes Arbeitsleben lang in einen Topf einzahlen an dem sich diese Maden (Politiker) zu ihren Gunsten bereichern.
UND DANN STELLT SICH EIN HR.SPINDELECKER NOCH HIN UND VERKÜNDET GROSSARTIG DAS MAN IN DER OVP EINEN "EHRENKODEX HAT!!! WOZU, FRAG ICH MICH, UNSERE "VOLKSVERTRETUNG MÜSSTE DOCH GRUNDSÄTZLICH AUS EHRENMÄNNERN / FRAUEN BESTEHEN??!!
Re: gibt doch nur noch eine Lösung Vollkommen richtig! Denn die ganze Politik ist verseucht. Wie ich immer sage: Die Figuren welche in der Auslage stehen, sind schuldig. keine Frage. Aber ob es nicht tausende von " Nehmern" gibt, die geld welches ihnen nicht zusteht als ganz selbstverständlich zu nehmen? Das ist die grosse Lrake! Ohne den Chef´s sprich Minister oder Bundekanzler geht gar nichts, also sind auch die mittndrin.
Wie eine kleine Made heftet sich sich das BZÖ jetzt an die SPÖ u.den Grünen und fordert auch Neuwahlen. Das ist eine FARCE HERR BUCHER!!! Wo ist denn eigentlich der Unterschied zwischen FPK, BZÖ u. FPÖ?!
Todesursache? Was mich interessieren würde: Musste Jörg Haider wegen der Forderung von EUR 1.000.000,- sterben?
Zitat: Geld ist dann keines mehr geflossen, den Haider war ja schon tot.
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://jachwe.wordpress.com
http://www.facebook.com/OrdensrepublikOsterrichi
Re: Todesursache? Im Jahr 2009 seien schließlich Landesrat Harald Dobernig (FPK) und FPK-Parteichef Uwe Scheuch an ihn herangetreten. Letztlich hätten die FPK-Politiker 500.000 Euro verlangt, geflossen sei aber nichts mehr. "Haider war ja schon tot", erklärte Birnbacher.
Re: Todesursache? Nein, er musst sterben weil er schwerst betrunken und mit weit überhöhter Geschwindigkeit Auto fuhr. Könnt ihr endlich mit diesen krausen Verschwörungstheorien aufhören und endlich zur Kenntnis nehmen, dass Haider kein Heiliger sonder schlicht ein korrupter Politiker war.
Re: Todesursache? Wer fett min Auto fahrt riskiert sein Leben, wer zockt und sich mit den falschen Leute einlässt riskiert sein Leben. Das alles passt ja auf Haider zu. Egal warum, ich geh mal davon aus, dass es keinen Unschuldigen getroffen hat.
Ist doch sch**** egal, welche Partei, alle sind korrupt. Wenn der Stronach kommt, wird er es genau so. Dann pusht er eben die Wirtschaft und die solziale Komponente bleibt liegen, nur solange er nicht an seinen Taten gemessen werden kann (weil er keine setzt) bleibt ihm dieses Image kleben. Sobald er als Politiker eine Entscheidung trifft, ist es weg. Das weiß er ja, deshalb wird er es nicht machen. So ist das eben, dem einen gefällts, damit ist er beim anderen unten durch. ;-)
Sauber(e) Parteien! Die ÖVP war immer dabei (mitten drinn) Strasser, Martinz u.s.w., Herr Spindelegger Parteiaustritte
sind zu wenig, sie haben nichts mitbekommen?????
Pröll, der jüngere, wo ist ihre Verantwortung?
Am anfang stand Schüssel dann Molterer, wo ist deren Verantwortung?
Für alle gilt das chinesische Sprichwort von den drei Affen - nichts hören
- nichts sehen
- nichts reden
Lauter super, saubere, Politiker und für alle gilt die UNSCHULDSVERMUTUNG!?!?!?
Re: Sauber(e) Parteien! wie kann man für seine politik gerade stehen , wenn man kein rückgrad hat ? und und zum aufrecht sitzen ein gibelkreuz als ersatz trägt !!!der neue schwarze bibelspruch "nehmen ist seehliger als geben " !!!
Re: Sauber(e) Parteien! hallo auwehhäfn
warum ist das der neue schwarze bibelspruch. War der Leitsatz der ÖVP nicht immer so.
Die Reichen werden enorm Reicher. Die Kleiner werden immer ärmer.