Bewässerung von

Für den Urlaub gewappnet

Mit den fünf Tricks sind die Zimmerpflanzen auch während Ihrer Abwesenheit gut versorgt

Bewässerung - Für den Urlaub gewappnet © Bild: Corbis

Der Flug ist gebucht, die Koffer gepackt. Quasi startbereit für den Urlaub. Bloß wer kümmert sich während Ihrer Abwesenheit um die grünen Mitbewohner? Entweder Sie finden einen Nachbarn, der sich fürs Blumengießen opfert. Oder... oder was? Ganz einfach: Sie setzen auf Selbstversorger. Mit den schlauen Tricks sind Ihre Topfpflanzen gut versorgt.

1. Altbewährt & gut: Tonkegel
Befüllen Sie den Tonkegel (im Garten- bzw. Blumengeschäft erhältlich) mit Wasser und stecken Sie ihn in die Erde. Die Tonwände geben die Feuchtigkeit nach und nach ab. Je nach Größe der Pflanze empfiehlt es sich, einen oder mehrere Tonkegel zu verwenden. Testen Sie die Methode noch vor Ihrer Abreise - was ohnehin für jedes Bewässerungssystem gilt.

2. Simpel & billig: Plastikflasche
Befüllen Sie eine Plastikflasche mit Wasser und stecken Sie sie kopfüber in die Blumentopferde. Die Flüssigkeit geht allmählich in die Erde über. Testen Sie diese Variante vor Urlaubsantritt, damit Sie wissen, wie lange Ihr Grünling versorgt ist.

3. Einfach, aber riskant: Badewanne
Lassen Sie fünf bis sechs Zentimeter Wasser in die Wanne einlaufen. Dann die Töpfe hineinstecken. Testen Sie, ob der Verschluss der Wanne auch wirklich dicht hält. Das weist sich schon nach wenigen Stunden. Und erkundigen Sie sich, welche bei welchen Pflanzenarten Sie diesen Trick anwendenkönnen. Nicht alle Pflanzen vertragen permanent nasse Füße. Bei ihnen könnten die Wurzeln abfaulen.

4. Unkompliziert & günstig: Wollfaden
Füllen Sie einen Kübel mit Wasser an. Dann nehmen Sie einen Wollfaden zur Hand. Während Sie das eine Ende in die Erde stecken, kommt das andere in den Wasserkübel. Achten Sie darauf, das der Faden bis zum Grund des Kübels reicht. Die Methode funktioniert übrigens auch mit einem langen Stück Kerzendocht.

5. Praktisch, aber teuer: Hydrokultur-Topf
Die wohl unkomplizierteste und auch optisch schönste Methode sind Hydro-Töpfe. Am Grund des Topfes befindet sich ein integrierter Wassertank, die Füllstandsanzeige verrät, wie viel Wasser sich dort drin befindet. Die Pflanze kann sich stets genau so viel Wasser holen, wie sie braucht. Dieser Luxus kostet, macht sich über die Jahre aber bezahlt.

Wohnen