Red Bull ist nach wie vor der beliebteste Arbeitgeber bei Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studien in Österreich. 15,5 Prozent wünschen sich bei dem Getränkehersteller einen Job, teilte das Berliner Beratungsunternehmen Trendence mit. Unter Absolventen von Ingenieurswissenschaften und IT landet IBM an der Spitze (10,8 Prozent) und verdrängt damit die voestalpine von Platz eins.
In den Top Ten der attraktivsten Arbeitgeber landen bei den Wirtschaftsabsolventen außerdem die Raiffeisen Zentralbank, Apple, BMW, l'Oreal, Google, McKinsey & Company, die Europäische Zentralbank, KPMG und die OMV. Für Ingenieurswissenschafter und IT-Absolventen ist Google laut der Studie der zweitattraktivste Arbeitgeber, gefolgt von Apple, Fraunhofer, Microsoft, Baxter, Siemens, A1 Telekom Austria, BMW und der voestalpine.
Die Top-Position von Red Bull ist eines von mehreren Ergebnissen der Studie, mit denen österreichische Absolventen im Vergleich zu ihren europäischen Fachkollegen aus der Reihe tanzen. Denn in anderen Ländern läuft Red Bull bei den Wunscharbeitgebern bloß unter ferner liefen.
Das ist uns wichtig
Auf Status und Prestige hingegen achten österreichische Jungakademikern im europäischen Vergleich besonders wenig. Wichtig bis sehr wichtig sind für sie gute Karrierechancen, persönliche Weiterentwicklung im Unternehmen und attraktive Arbeitsaufgaben.
Außerdem erwarten die Österreicher, dass sie schneller und mit weniger Bewerbungen einen geeigneten Job finden. Und auch beim Jahres-Einstiegsgehalt sind sie hoffnungsfroher als Jungakademiker in anderen europäischen Ländern. Die angehenden Wirtschaftswissenschafter rechnen mit fast 35.000 Euro (Europa-Durchschnitt: 21.500 Euro), Ingenieure und IT-Absolventen mit 34.400 Euro (26.400 Euro).