Bereits 2. Opfer: Steirischer Pensionist ausgerutscht und vor seinem Haus erfroren!

85-Jähriger wurde tot im Schnee liegend aufgefunden

Die tiefen Temperaturen der vergangene Wochen haben in der Steiermark ein weiteres Todesopfer gefordert: Nach einer 85 Jahre alten Pensionisten, die vergangenen Donnerstag vor ihrem Haus erfroren war, wurde am Dienstag ein 85 Jahre alter Pensionist vor seinem Anwesen in Großstübing (Bezirk Graz-Umgebung) tot aufgefunden. Der alte Mann dürfte bereits am Montag auf einer Eisplatte vor seinem Haus ausgerutscht und in der Folge hilflos erfroren sein. Fremdverschulden scheine nach derzeit vorliegenden Erkenntnisse nicht gegeben zu sein, berichtete die Polizeiinspektion Deutschfeistritz.

Bereits in der Vorwoche war eine 85 Jahre alte Pensionistin auf der Terrasse ihres Wohnhauses in der Weststeiermark Opfer der tiefen Temperaturen geworden, weil es ihr nicht gelang, die hinter ihr ins Schloss gefallene Türe wieder zu öffnen. Die Frau war offenbar ins Freie gegangen, um ihre Katzen zu füttern. Anstatt zum Nachbarhaus zu gehen, hatte die Frau offenbar beschlossen, die Nacht über bei etwa minus zehn Grad Celsius auf der Terrasse zu verbringen und sich dazu auf einer Bank in eine dünne Decke und Polster einer Gartengarnitur eingehüllt. Sie hatte die Nacht nicht überlebt. (apa)