Beamtengehälter von

Beamten-Lohnrunde abgebrochen

GÖD-Chef Neugebauer empört: Erhöhung unterhalb der Inflationsrate zu wenig

Beamtengehälter - Beamten-Lohnrunde abgebrochen © Bild: APA/Pfarrhofer

Die zweite Verhandlungsrunde zu den Beamten-Gehältern ist am Samstag nach nur rund drei Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden. GÖD-Chef Neugebauer zeigte sich empört darüber, dass von Regierungsseite eine Erhöhung unter der Inflationsrate in Aussicht gestellt worden sei. Für die Beamtenministerin Heinisch-Hosek ist die unveränderte Forderung von 4,65 Prozent Gehaltsplus weiterhin "überzogen".

Die Ministerin argumentierte, dass eine Steigerung der Beamten-Gehälter von 4,65 Prozent mehr als eine halbe Milliarde Euro ausmachen würde. "Das ist viel zu viel." Zudem müsse Jobsicherheit im öffentlichen Dienst gewährleistet bleiben. Die Ministerin bestätigte auch, dass es aus ihrer Sicht eine Erhöhung der Gehälter für kommendes Jahr unter der Inflationsrate von 2,95 Prozent geben könnte.

Die Verhandlungen sollen kommende Woche weitergehen, kündigten beide Seiten an. Einen genauen Termin dafür gebe es allerdings noch nicht.

Kommentare

christian95 melden

Wieder einmal ziehen SPÖ+ÖVP eine gehörige Show ab! Das Ergebnis ist längst bekannt:

Forderung der Gewerkschaft: 4,65%
Angebot: 2,95%

Zufällig treffen sich wieder einmal SPÖ+ÖVP genau in der Mitte!
(4,65+2,95=7,6:2=3,8%)

Einkommensvergleich 1999 - 2009:

Beamte +26%
Angestellte + 4 %
Arbeiter - 9%

chicco1955 melden

Re: Wieder einmal ziehen SPÖ ÖVP eine gehörige Show ab! Hallo,

Ich bin Beamte im Gemeindedienst können Sie mir bitte die 26% auf meine Gehaltszettel zeigen anscheinend habe ich da in den letzten Jahren was übersehen.
Ich hoffe Sie benötigen nie eine Beamten den auch Polizisten sind welche oder Arzte und Krankenschwestern.

galileo2
galileo2 melden

Re: Wieder einmal ziehen SPÖ ÖVP eine gehörige Show ab! man muss aber fair bleiben, die beamten haben in den letzten 2 jahren weit unter den anderen Berufsgruppen in der Privatwirtschaft abgeschlossen.

2009 = 1,2%
2010 = 1%

ALLES KLAR?

WARUM SOLLEN NUR IMMER DIE BEAMTEN SPARREN?
der kleine beamte wie Straßenkehrer, Bedienerin, Handwerker verdienen eh einen Dreck bei Vater Staat. die Inflation sollte ihnen genauso abgegolten werden wie jeden anderen, wie z.b. den Pensionisten. Vom sicheren Arbeitsplatz alleine, kann sich der kleine Beamte auch nichts kaufen.

strizzi49 melden

Neugebauer Liebe Beamte! Euer teilweise schlechter Ruf basiert auf solchen Betonköpfen wie sie der Herr Neugebauer darstellt!
Anstatt so ein Urviech wieder zu wählen, solltet ihr euch endlich von ihm trennen!
Der Beamtenapparat ist in Österreich sowieso schon so aufgebläht (wir haben derzeit in Österreich fast so viele Beamte, wie seinerzeit in der Monarchie! Nur, da war der Staat ein Wenig größer !!!), dass er endlich reformiert gehörte. Und genau das wird von eurer Gewerkschaft, unter Führung vom Neugebauer, schon seit Jahren torpediert.
Und jetzt will er auch noch eine Lohnerhöhung, von der wir Privaten nur so träumen können !!!
Findet ihr nicht auch, dass das eigentlich ziemlich unverschämt ist ?

galileo2
galileo2 melden

Re: Neugebauer du verwechselt leider Äpfeln mit Birnen. na ja, man kann es dir nicht verübeln, der neid in unserer Gesellschaft wird immer grösser. je schlechter die Zeiten werden, umso mehr haut die Öffentlichkeit auf die Beamten hin, dabei hatte doch jeder die letzten 30 Jahren die Möglichkeit zum Staat zu gehen. Ach so, in guten Zeiten, hat man ja gesagt, Scheiß auf den Staat, der zahlt eh einen Schmarrn.

zombi1969 melden

Über Gehälter brauchen sich kriminelle Migranten und kriminelle Asylbewerber keine Gedanken zu machen. Bei ihnen ist der gesamte Lebensunterhalt bis zum Tode vom Steuerzahler vollumfänglich gedeckt. Davon kann jeder Einheimische der das ganze Leben arbeitete und einzahlte nur träumen.

christian95 melden

Für die Bauern ist es kein Nachteil ÖVP zu wählen 160.000 Bauern zahlen im Schnitt € 200.- Steuern pro Jahr! Bauern wird die gesamte MÖST rückvergütet.
Über 10.000 Förderung pro Moant sind möglich

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