"Batman-Killer" von Aurora von

Von drei Frauen abgewiesen

James Holmes surfte auf Dating-Websites - Familie von Amokläufer meldet sich zu Wort

Im Fall des mutmaßlichen "Batman-Killers" James Holmes kommen nun immer mehr Details aus seinem Privatleben ans Licht. Der 24-jährige Amokläufer hat offenbar kein Glück in der Liebe gehabt. Insgesamt drei Frauen haben Holmes kurze Zeit vor dem Blutbad in einem Kino in Aurora (Colorado) abgewiesen.

Über die Website "AdultFriendFinder.com" hat Holmes gleich mehrere Frauen kontaktiert, wie das Onlineportal "TMZ" berichtet. Drei davon hätten die Annäherungsversuche des 24-Jährigen vor dem Amoklauf zurückgewiesen.

Eine der Frauen sagte gegenüber "TMZ", dass Holmes "nur chatten wollte ... es war nichts Sexuelles." Sie habe ihn abgewiesen, weil er nicht ihr Typ war. In seinem Profil hat sich der schüchtern wirkende Killer jedoch deutlich anders beschrieben: Er sei auf der Suche nach Frauen für "gelegentlichen Sex", verkündete Holmes auf der Website. Auch Gruppensex sei erwünscht. Sein Profil wurde mittlerweile gelöscht. Auch auf der Dating-Seite "Match.com" war Holmes angemeldet.

Beziehungs-Aus als Motiv?
Polizeichef Daniel Oates hat dem Sender "CBS" verraten, dass ein mögliches Motiv eine vor kurzem in die Brüche gegangen Beziehung sei. Diese Information lasse sich allerdings noch nicht bestätigen. Derzeit seien die Ermittler damit beschäftigt allen Hinweisen in dieser Richtung nachzugehen. "Es wird keine schnellen Antworten geben. Und vielleicht wird es sie nie geben", sagt Oates über die Motive des Killers.

Mittlerweile wurde auch ein Studienkollege von Holmes verhört, wie der Polizeichef "CBS" mitteilt. Yeom Pyo Lee sei nur ein loser Bekannter. Mehr als eine Zeugenvernehmung stecke nicht dahinter. Kurz vor dem Verhör ist allerdins eine Telefondrohung bei der Polizei eingegangen, Holmes freizulassen. US-Medien vermuten einen Zusammenhang mit der Einvernahme von Lee. Die Ermittler weisen dies jedoch zurück.

Polizei dementiert Gerüchte über Mittäter
Auch Gerüchte über einen Mittäter dementiert Oates. Die Polizei sei sicher, dass Holmes allein gehandelt habe. Ein Zeuge, der zum Zeitpunkt der Tat im Kino war, sagte dem TV-Sender "KCNC", er habe eine Person gesehen, die Holmes geholfen haben könnte. Die unbekannte Person soll für einen Telefonanruf den Notausgang benutzt und die Tür anschließend offen gelassen haben. Exakt auf demselben Weg ist Holmes später ins Kino gelangt.

Wohnung vor Zwangsräumung
Neben seinem Pech mit den Frauen drohte Holmes auch die Zwangsräumung seiner Studenten-Wohnung, wie Nachbarn der "TMZ" mitteilen. Weil der 24-Jährige die Universität von Colorado im Juni verlassen hat, sollte er nun aus dem Appartement für Studenten rausgeworfen werden. Die Frist für einen Rauswurf betrage im Normalfall 30 Tage und die sei vor dem Massaker fast abgelaufen gewesen, so die Nachbarn.

Familie von Killer drückt ihr Mitgefühl aus
Unterdessen hat die Familie von Holmes zu dem schrecklichen Blutbad Stellung genommen. Über ihre Anwältin Lisa Damiani äußerten sie ihr Mitgefühl für die Opfer, wie der Sender "CNN" berichtet. "Unsere Herzen sind bei den Opfern der Tragödie und bei ihren Familien und Freunden", heißt es in der Erklärung. "Wir sind immer noch dabei die Information zu verarbeiten."

Ihren Aufenthaltsort hält die Familie geheim, um dem Medienrummel zu entgehen. Die Anwältin fürchtet außerdem um die Sicherheit der Familie. Es gehe den Angehörigen des Amokläufers den Umständen entsprechend gut, so Damiani. Über ihre Beziehung zu Holmes wolle die Familie keine Auskunft geben.

Bei dem Amoklauf während der Batman-Kinopremiere sind in der Nacht auf Freitag zwölf Menschen getötet und 58 verletzt worden. Wie "CNN" berichtet hat Holmes nicht nur jede Menge Schusswaffen und Munition gehortet, sondern auch über 30 selbstgebaute Granaten und Behälter mit 40 Liter Treibstoff in seiner Wohnung deponiert. Eine Explosion hätte wahrscheinlich das ganze Stockwerk zerstört, sagt ein Behördenvertreter.

Kommentare

günza melden

Mit den Frauen hatte er Pech. Na dann hoffe ich doch, dass das bei seiner Verteidigung mit der Anwältin so weiter geht und er sich nicht irgendwie herauswinden kann.

War-Lord
War-Lord melden

Die FRAUEN waren Schuld!! ...da sieht man es wieder...weil ihn 3 Frauen abgewiesen haben, musste ein Dutzend Leute sterben!! Hätten sich die Frauen besser um ihn gekümmert, wäre das alles nicht passiert... und hätte er brav die FPÖ gewählt, wäre es ihm psychisch sicher auch besser gegangen...

belwalter melden

an war-lord da sieht man wieder mal deinen IQ!
Nicht viel höher als ein Stiegengeländer!!!!!!

melden

Re: Mit den Frauen War-Lord, Du weisst sicher, dass ich die unsäglichen Blautäublinge gar nicht mag. Aber hier eine Verbindung herzustellen, ist deutlich überzogen.

buji2010 melden

Re: Mit den Frauen Lieber Warlord! Dein Kommentar ist der 1. heute, seit gut einer Stunde, der mich lachen lässt! Danke! Der Schluss ist ja so was von geil!

Seite 1 von 1  
Die Welt