Eine Ex-Freundin von US-Präsident Barack Obama hat den Politiker in ihrem Tagebuch als zärtlich, aber gleichzeitig kühl beschrieben. Die Zeitschrift "Vanity Fair" veröffentlichte Auszüge aus dem Tagebuch der australischen Diplomatentochter Genevieve Cook, die Anfang der 1980er Jahre mit Obama liiert war. "Seine Wärme kann trügerisch sein", schrieb Cook darin. "Er sagt süße Worte und kann offen und vertrauensvoll sein, aber da ist auch diese Kühle". Bei Obama liege vieles im Verborgenen, er sei "kontrolliert" und auf der Hut.
Obama und Cook waren Anfang der 80er Jahre ein Paar, als Obama in New York lebte. Begonnen hat diese Romanze bei einer Weihnachtsparty im Jahr 1983 im East Village der Stadt. Als sich die beiden kennen lernten, arbeitete Cook als Assistenzlehrerin an der Brookly Friends School. Obama selbst zog nach seiner Kindheit in Indonesien und auf Hawaii zuerst nach Los Angeles und besuchte dort das Occidental College. 1981 schrieb er sich dann an der Columbia University in New York ein, die er etwa sechs Monate vor besagter Weihnachtsparty abschloss. Danach arbeitete er ein Jahr lang für das Wirtschaftsberatungsunternehmen Business International Corporation.
Cooks Tagebucheinträgen zufolge trug ein Typ namens Barack auf dieser Party Blue Jeans, T-Shirt und eine schwarze Lederjacke. Aus einem anfangs lockeren Gespräch entwickelte sich rasch etwas Ernstes, die logische Folge dieses Abends war der Austausch von Telefonnummern. Einige Tage später kochte er für sie. Und dann verbrachte Cook die Nacht bei Barack Obama. Sie sprach seinen Vornamen mit ihrem australischen Akzent übrigens Bahr-ruck aus.
Umzug nach Chicago
Cook ist drei Jahre älter als der damals 22-jährige Barack Obama. Nach dieser Nacht sahen sie sich regelmäßig, zumindest an jedem Dienstagabend und an den Wochenenden. Bis ins Jahr 1985 dauerte diese Beziehung, dann zog Obama nach Chicago, um für eine gemeinnützige Organisation zu arbeiten. Und um 23 Jahre später das Weiße Haus zu erobern.
In seinen Memoiren "Dreams from My Father" erwähnte Obama Jahre später eine Frau in New York, die er geliebt hat: "Sie war weiß. Sie hatte dunkle Haare und etwas Grün in ihren Augen." Den Namen nannte er dabei nicht. Jetzt kennt ihn die ganze Welt.
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Vanity Fair
Kommentare
Warum müsen sich bei Promis immer die schon längst in Vergessenheit geratenen EX´s WICHTIG machen..vielleicht wills auch seine Karriere in Gefahr bringen wie die unappetitliche Lewinsky, die nach ein paar Jahren mit dem "dreckigen" Kleid angerannt kamm und Clinton ins schiee Licht brachte.
Wie wäre... dieser Tag wohl verlaufen, wenn die Welt durch diesen Artikel von dieser Uralt-Romanze erfahren hätte.