Bald ORF-Gebühren auch für WAP-Handys? Die deutsche GEZ bittet bereits zur Kasse!

Österreich: Handys in Ladestation sind fixe Endgeräte FORMAT: Für Computer muss man bereits zahlen

Große Aufregung in Deutschland: In Zukunft müssen für Wap-Handys oder PCs mit Internetzugang Rundfunkgebühren bezahlt werden - schließlich können damit Fernseh-und Radioprogramme empfangen werden. Für die deutsche Gebühreneinzugsanstalt GEZ ein beachtliches Zubrot: Handybenützer und PC-User, die kein anderes Endgerät besitzen und somit vorher nicht abgabepflichtig waren, sollen für jährlich 163 Millionen Euro mehr in der GEZ-Kasse sorgen.

Beim österreichischen Pendant der GEZ, dem Gebühreninfoservice GIS, darf man auf derlei Zusatzeinkünfte freilich nicht hoffen. Denn es ist, wie GIS-Sprecher Herbert Denk erläutert, nach derzeitiger Gesetzeslage schon jetzt jeder zur Rundfunkgebühr verdonnert, der über ein Gerät verfügt, das ihn in die Lage versetzt, ORF-Angebote zu konsumieren. "Radio, Fernseher oder Computer - das macht rechtlich keinen Unterschied", so Denk. Anders verhält es sich bei Wap-Handys: "Mobile Geräte wie Handys oder Autoradios sind ausgenommen." Sobald das Handy allerdings in einer Ladestation stehe, bekommt es den Status eines fixen Endgerätes - und fällt damit wieder unter die Gebührenpflicht.

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