Austrian Airlines von

Gewerkschaft droht Management

Vida will AUA klagen, wenn diese den Betriebsrat nicht anerkennt

Austrian Airlines - Gewerkschaft droht Management © Bild: APA/HOCHMUTH

Die Weigerung der AUA den Betriebsrat anzuerkennen, sorgt für Unmut bei der Gewerkschaft. Auch das Lufthansa-AUA-Management habe sich an geltende Gesetze zu halten. Jetzt wird mit Klage gedroht.

"Den Bogen eindeutig überspannt", habe der Vorstand der AUA, indem dieser die konstituierende Sitzung des einheitlichen Betriebsrats von AUA- und Tyrolean-Belegschaft aus seiner Sicht für ungültig erklärt habe, kritisiert Rudolf Kaske, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. Die Gewerkschaft kündigt Klagen an

"Gegen diese schauderhaften Rechtsansichten werden wir umgehend weitere juristische Schritte prüfen lassen", kündigt Kaske an. "AUA-Chef Jaan Albrecht sei schlecht beraten oder ignoriere bewusst die Bestimmungen des österreichischen Gesetzgebers zum Schutz der Rechte von Betriebsräten“, so der vida-Vorsitzende.

Der für die Sektion Verkehr zuständige vida-Gewerkschafter Gottfried Winkler richtet in der Aussendung seine Kritik direkt nach Frankfurt: "Auch Manager des Lufthansa-Konzerns haben sich an die Bestimmungen des österreichischen Arbeitsverfassungsgesetzes zu halten", sagte Winkler.

"Mexikanische Methoden"
"Auch Manager des Lufthansa-Konzerns haben sich an die Bestimmungen des österreichischen Arbeitverfassungsgesetzes zu halten", betont Gottried Winkler, Vorsitzender der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida. "Albrechts mexikanische Methoden haben in Österreich nichts verloren.

"Wir begrüßen seitens der Gewerkschaft ausdrücklich, dass sich die Betriebsratskörperschaften von AUA-Bord und Tyrolean gemeinsam zur Wahl eines einheitlichen Betriebsrats entschlossen haben", sagte Kaske. Denn nur gemeinsam könnten sie dem AUA-Management wirkungsvoll Paroli bieten.