Austrian Airlines von

AUA hat wieder Piloten

Trotz weiterer Krankmeldungen: Flüge wurden wie geplant durchgeführt

Austrian Airlines - AUA hat wieder Piloten © Bild: APA/Hochmuth

Die Passagiere der Austrian Airlines (AUA) können aufatmen. Nach den Flugausfällen am Muttertagswochenende wegen zahlreicher Krankmeldungen von Piloten führte die AUA heute bisher alle Flüge durch, sagte Pressesprecher Michael Braun. Zwar haben sich auch heute Piloten "unfit to fly" gemeldet, aber man habe genug Ersatzpiloten gefunden, die eingesprungen sind, so Braun. Zudem seien Stand-by-Piloten im Einsatz.

Von Freitag bis Sonntag musste die AUA wie berichtet 24 Flüge streichen, weil es keine Piloten gab, die die Flieger steuern konnten. Dutzende Piloten hatten sich "unfit to fly" gemeldet. Das ist ein Flugzeugführer dann, wenn er geltende medizinische Anforderungen nicht erfüllt, ermüdet ist oder daran zweifelt, seine Aufgabe erfüllen zu können. Auch bei Alkoholeinfluss ist ein Pilot 12 Stunden "unfit to fly".

Es handelte sich bei den Krankmeldungen offenbar um einen stillen Protest, der den Pilotenengpass aufzeigen sollte. Nach den monatelangen Streitigkeiten und bevorstehenden Einbußen dürften einige wenig Anreiz verspürt haben, Überstunden für andere zu machen. Bei den Crews dürften die Nerven blank liegen, mehr als 40 Piloten haben das Unternehmen wegen des angedrohten Betriebsübergangs auf Tyrolean bereits verlassen.

AUA-Chef Jaan Albrecht will deshalb bis Ende Mai den Piloten "ihre Sorgen nehmen", wie Braun sagte. In 20 Treffen, zu denen jeweils bis zu 25 Piloten eingeladen sind, will Albrecht seine Cockpitpersonal vom Betriebsübergang überzeugen. Das erste Treffen fand letzten Freitag statt.

Kommentare

Ja, Nein, Ich weiß nicht; Haben wir schon ein Ergebnis, ob das Management (=Vorstand und 1. BE) ebenfalls bereit ist, auf 25 % ihrer Gehälter zu verzichten ?

Bitte um Nachfrage und auf eine klare Antwort (=Ja, Nein, ich weiß nicht) bestehen !

Danke

DKNY2009 melden

Realitätsverlust Betriebsrat stillegen, nicht die Maschinen! Solche Realitätsverweigerer werden nie mehr einen neuen Job bekommen, egal wo und bei wem.

powervomland melden

Re: Realitätsverlust und weggewerkschaftete Jobs Genaus so!
Minhards Lemminge können sich am Ende des Tages bei Ihrem grossen Meister bedanken. Dafür, dass der Job weggwerkschaftet wurde!
Und Minhard selbst wechselt von AUA in die VIDA. No problem.

Alle Räder stehen still... ...wenn der starke Arm es will!
Diese Parole gabs einmal, offenbar lebt Minhard in der Vergangenheit!
Es kann nicht sein, dass ein Haufen bestbezahlter Angestellter ein Unternehmen VORSÄTZLICH lähmt und damit schädigt, motiviert von einem nicht in der Realität befindlichen Herrn Minhard. Die Geduld von Herrn Albrecht und LH wird endenwollend sein, die der Kunden noch viel mehr!
Die Rechnung soll man Herrn Minhard und seiner Gewerkschaft schicken!
Aber es wird sicher auch ohne AUA gehen, das ist allen klar! Schade, wieder ein österr. Unternehmen weniger, aber so ist das bei UNS!

Seite 1 von 1  
Wirtschaft