Nach dem Abgang von 120 Piloten und 221 Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern bezweifelt der AUA-Bordbetriebsrat, dass der Flugbetrieb im Sommer ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann, wie das der AUA-Vorstand propagiert hat. Betriebsratsvorsitzender Minhard berichtete auch von Gerüchten, dass die AUA Betroffene anrufe und frage, ob sie die Kündigung nicht zurücknehmen wollten.
Für den Betriebsrat sind jedenfalls schon jetzt alle Argumentationen widerlegt, die AUA hätte zu viele Piloten. Man habe auch im Management offensichtlich erheblichen Bedarf ausgemacht, um einen reibungslosen Betrieb aufrechterhalten zu können. So einfach gehe das auch nicht mit der Umschulung, meint Minhard. "Es sind fast 50 Prozent der Kapitäne auf der Triple Seven (Boeing 777) weggegangen. Da soll man uns sagen, wie soll das gehen?"
Die Belegschaft sei verunsichert und angespeist. "Der Vorstand hat enorme Arbeit zu leisten, um da wieder eine positive Stimmung reinzubringen", sagte Minhard. Wer meine, in fünf Jahren sei alles vergessen, der täusche sich auch.
Heuer keine Neuaufnahmen geplant
Den Abgang von jetzt einmal 341 Mitarbeitern von Bord ihrer Flugzeuge will die AUA bis Jahresende ohne Neuaufnahmen wegstecken. Für die Vorbereitung für nächsten Sommer brauche man dann neue Piloten und Flugbegleiter. "Wir werden nächstes Jahr wieder neue Mitarbeiter anstellen", hatte die AUA gestern erklärt.
Heuer in den verkehrsstarken Monaten Juli und August werde man mehr Tyrolean-Leute einsetzen können, da wurde schon die Teilzeit aufgelöst, Tyrolean-Piloten werden auf AUA-Maschinen umgeschult. Ausgebildete Piloten in anderen Funktionen bei der AUA sollen ebenfalls wieder Flugzeuge steuern. Schließlich will man auch mit Hilfe von Lufthansa-Crews samt Lufthansa-Flugzeugen drohende Ausfälle kompensieren.
Kommentare
von mir aus... können piloten 100.000 im monat verdienen und mit allen previlegien ausgestatttet werden solange sie mich sicher und lebendig von a nach b bringen. oder möchte gern wer mit einem untermotivierten, möglicherweise nebenjob ausübenden, unentspannten, frustrierten piloten in den tod fliegen
Re: von mir aus... ich habe es aber satt steuern zu bezahlen, damit die 100 000,-- verdienen und der abgang, jährlich hunderte millionen, mit unseren steuergelder...
ich fliege nicht mit der AUA, bezahle meine flüge immer selbst und lehne es ab, dass der staat bei meinem Ticket etwas dazu zahlt.
Re: von mir aus... Da kommt der Neid wieder zum Vorschein - wie bei den Lehrern - jeder kann Pilot werden - oder eben Lehrer - vorausgesetzt das Hirn spielt mit.
Re: von mir aus... also wenn ich für 300-500 menschen verantwortlich bin, in 10000 meter höhe herumfliege und ob sie lebend am ziel ankommen, da ists nur fair ein sehr gutes gehalt zu bekommen
Also mit der AUA mag ich nicht mehr fliegen Vielleicht muss ich nächstens selbst fliegen wenn ich nach London will und aus Versehen die AUA nehme?
ehrlich, warum sperrt man die AUA nicht endlich ganz zu, vorher holen wir uns noch die 500 Mio EUR Subvention zurück und dann schluss.
Wir Steuerzahler finanzieren marode Firmen - unglaublich - ohne das wir dazu befragt werden! Klar das unsere Politiker was gegen direkte Demokratie haben - vor lauter Angst das ihre Pfründe schwinden!
Also: AUA weg mit kurzem Schmerz, fertig!
Nix wie weg Na Servas!
"Heuer in den verkehrsstarken Monaten Juli und August werde man mehr Tyrolean-Leute einsetzen können, da wurde schon die Teilzeit aufgelöst, Tyrolean-Piloten werden auf AUA-Maschinen umgeschult. Ausgebildete Piloten in anderen Funktionen bei der AUA sollen ebenfalls wieder Flugzeuge steuern"
... da spielen sich Sachen hinter den Kulissen ab, die mir als Fluggast irgendwie Angst machen.
Re: Nix wie weg Bist die erste AUA abstürzt - so lange treiben die das Ganze.
Also ich mag nicht mehr damit fliegen. Umgeschulte Piloten der Tyrolean Turboprops auf einer 777 ? uahhh.
unverstaendlich was mir schon gar nicht schmecken würde it, wenn diese Herrschaften dann wieder kommen und auf Kosten der Kunden und Kollegen 39 Gehälter behalten können!
Wer diese alten Verträge gemacht hat, dem gehört eine drüber gezogen!
Unfassbar und unverständlich!
Re: unverstaendlich Nein, ganz klare ROTE PARTEIPOLITIK!
Die AUA stand immer unter roter Ägide, da wurden auch diese Verträge bewilligt. So wie bei OEBB und allen anderen staatlichen / staatsnahen Bereichen in der die SPÖ zu tun hatte.
Und die Schwarzen machen es bei der Raiba und anderen Bereichen.
Ich frage mich welche Deppen diese Parteien noch wählen werden?
Konsequenz: Zusperren! Wenns laut dem Superhero Minhard "eh nicht geht" und man mehr als 5 Jahre beleidigt spielen möchte, mit den Kunden das tolle Spiel "unfit to fly" spielt, etc. so gibts nur eines: Minhard kündigen und Betrieb schliessen. Denn Minhard ist der wahre Totengräber, deshalb bleibt er auch, weil ihn wirklich niemand haben will. Faktum est! Bravo!