Aufregung um die Mohammed-Karikaturen: Iran warnt EU vor "ernsten Konsequenzen"!

Teheran: Österreichs Botschafter in Ministerium zitiert PLUS: "Die Welt" druckt Karikatur auch auf Titelseite

Aufregung um die Mohammed-Karikaturen: Iran warnt EU vor "ernsten Konsequenzen"!

Der Österreichische Botschafter in Teheran ist wegen des Konfliktes um die Veröffentlichung von Karikaturen mit Darstellungen des Propheten Mohammed in mehreren europäischen Ländern ins iranische Außenministerium einbestellt worden. Das meldete die iranische Agentur IRNA am Donnerstag. Der Meldung zufolge wurde Botschafter Michael Stigelbauer in seiner Eigenschaft als Vertreter des EU-Ratsvorsitzes im Iran ins Ministerium zitiert.

Der Iran, so die IRNA-Meldung, habe seine "große Unzufriedenheit" darüber ausgedrückt, "dass sich das Ausmaß der Beleidigungen der heiligsten Person des Islam von Dänemark auf andere europäische Staaten ausgeweitet hat" und darauf hingewiesen, dass die Affäre "ernste Konsequenzen" für das künftige Verhältnis zwischen der EU und der islamischen Welt haben könne. Der österreichische Botschafter habe "tiefes Bedauern über den unglücklichen Vorfall" ausgedrückt und versprochen, die iranischen Proteste an seine Regierung und an die übrigen EU-Staaten weiterzuleiten, hieß es bei IRNA. (apa/red)