Audi muss 70.000 A3-Modelle zurückrufen:
Ersatzteilwechsel wegen Kupplungsproblem

In Österreich sind 1.367 A3-Besitzer davon betroffen

Audi muss 70.000 A3-Modelle zurückrufen:
Ersatzteilwechsel wegen Kupplungsproblem

Wegen Kupplungsproblemen ruft der Ingolstädter Autobauer Audi 70.000 Fahrzeuge des Modells A3 zurück in die Werkstätten. Betroffen sind zwischen Mitte 2003 und Ende 2004 gefertigte Dieselfahrzeuge des A3 2.0 TDI mit Handschaltung, wie Audi-Sprecher Jochen Grüten am Freitag sagte. In Deutschland sind rund 20.000 Fahrzeuge von der Rückrufaktion betroffen.

Wie Grüten erläuterte, sind bei einem Teil der Fahrzeuge wegen eines schadhaften Bauteils Probleme beim Zweimassenschwungrad aufgetreten. Da dieses Bauteil von zwei Unternehmen geliefert werde, aber nur bei einem Zulieferer Schäden aufgetreten seien, müssten zwar alle betroffenen Fahrzeuge überprüft, aber nur bei einem Teil der Pkw das Bauteil wirklich ausgetauscht werden.

Bemerkbar macht sich der Schaden nach den Worten des Sprechers durch ein lautes Geräusch beim Schalten. Unter Umständen könne der Wagen schließlich liegen bleiben. Unfälle auf Grund des fehlerhaften Teils hat es nach den Worten Grütens bisher aber noch nicht gegeben.

Mitteilungen an 5.000 betroffene Kunden seien bereits herausgegangen, erklärte Grüten weiter. Die übrigen Fahrzeuge sollen in den nächsten Wochen schriftlich in die Werkstätten zurückgerufen werden. Von der Rückrufaktion des deutschen Autobauers Audi sind in Österreich 1.367 Fahrzeuge des Modells A3 betroffen, sagte die Sprecherin von Porsche Österreich auf APA-Anfrage. Die Fahrzeughalter würden über den Versicherungsverband benachrichtigt werden. (APA)