ASC Diamondback Viper: Die Giftschlange erobert die Herzen auf der Detroit Autoshow

Rennwagen-Potential: Der V10-Motor leistet 615 PS Heißer Sprint: In 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h

ASC Diamondback Viper: Die Giftschlange erobert die Herzen auf der Detroit Autoshow

Neben einem von McLaren Technologies modifizierten V10, der es auf 615 PS bringt, hat ASC seine Viper Diamondback zusätzlich um fast 40 Kilogramm abgespeckt - Dach, Kofferraumdeckel, Frontschürzen und die Motorhaube sind in Carbon ausgeführt.

Das Highlight: Die aus der Motohaube herausstehenden zehn offenen Ansaugstutzen, die nur durch eine Gitter gefilterte Frischluft für den 8,2 Liter großen V10 einsaugen. Derart potent und leicht soll die heckgetriebene ASC Viper mit Sechsgang-Schaltgetriebe in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 rennen.

ASC baut Dach aus Karbon
ASC hat darüber hinaus mit dem Einsatz von besonders leichten Bauteilen der Dodge Viper einige Pfunde abtrainiert. Unter anderem das Blechdach wurde durch ein entsprechendes Bauteil aus Karbon ersetzt. Das Resultat ist laut ASC eine Gewichtsersparnis von immerhin 39 Kilogramm. Statt bisher der 3,9 Sekunden für den 60-Meilen-Sprint (60 Meilen sind 96 km/h), benötigt die Diamondback-Viper nur noch 3,5 Sekunden

Rennwagen-Optik
Auch optisch macht die Edelstein-Schlange auf Dynamik. Auffällig ist der breite, in Fahrzeuglänge über Motorhaube und Dachmitte verlaufende Rennstreifen in Schwarz, der sich von der Lackierung in Artic-Weiß abhebt. Außerdem ist die Motorhaube in der Mitte offen und legt die zehn Ansaugtrichter des Motors frei. So hergerichtet, empfiehlt sich die Diamondback-Viper wohl am ehesten für das Schaulaufen auf Rennstrecken. Eine straßentaugliche Serienversion ist hingegen nicht geplant.

615-McLaren-PS
An gleicher Stelle präsentiert ASC nun seine Interpretation des Dodge Viper Coupés, wieder mit einer Dachkonstruktion für die leichten Momente im Leben. Gleichzeitig wurde die auf den Namen Diamondback getaufte Viper-Version in eine neue Dimension des Vorwärtsdrangs katapultiert. Mit den 510 Serien-PS sorgt der Zehnzylinder-Motor bereits für gigantischen Vortrieb. Eine Leistungsspritze von McLaren Performance Technologies verhilft der ASC-Version zu aberwitzigen 615 PS.

Eine Leichtbauvariante der Dodge Viper hat der US-Tuner ASC (American Specialty Cars) auf der Motor Show in Detroit präsentiert.