Was macht Arnie eigentlich in seiner alten Heimat? "Das wird eine Dokumentation über mein Leben", fasste Dreharbeiten mit dem US-Sender CBS zusammen. Als Kulisse dienten das Museum sowie ein Ruderboot am Thalersee, wo er die Fragen der amerikanischen TV-Journalistin Lesley Stahl beantwortete. Der "Governator" persönlich führte die Journalistin durch das Museum und erzählte über sein Leben und seine Karriere, für die er "nie einen Plan B" gehabt haben will.
Beinahe pünktlich traf die "Steirische Eiche" in Thal ein, nachdem er am Dienstag noch mit Freunden seinen Geburtstag im Landhauskeller in der Grazer Innenstadt nachgefeiert sowie eine Runde mit einem E-Bike gedreht hatte. Techniker verkabelten ihn und richteten das Mikrofon ein, dann begann der "Hausherr" neben seinem Abbild aus Bronze über seine Zeit als Bodybuilder zu erzählen.
Arnie führte durch sein Museum
Danach führte der 65-Jährige Stahl hinein in sein Museum, hinauf in den ersten Stock und zeigte ihr sein Bett aus Kinderzeit, Küche, erste Trainingsgeräte und all die anderen Exponate, von denen er einen Großteil selbst dem Museum zur Verfügung gestellt hat. Nach einer guten Stunde Dreharbeiten im Haus und im Garten zog es Schwarzenegger zu seinen Fans - er gab Autogramme und beantwortete Fragen. Schon am Abend wolle er weiter nach Paris zur Premiere von "The Expendables 2" und weiter nach London, so Arnie.
Über sein Buch
Gegenüber Journalisten verriet der ehemalige Gouverneur von Kalifornien, dass "Österreich einen wichtigen Teil im Buch" einnehme. Im Oktober erscheint seine Autobiografie "Total Recall" und die Dreharbeiten von CBS hängen damit zusammen. "Die Menschen sollen verstehen, wie ich aufgewachsen bin und was wichtig für meine Erziehung und mein Leben war", meinte Schwarzenegger. Einen Plan B für seine Karriere habe er nie gehabt, sagte er, und dass er in sein Geburtshaus zurückkehren könnte, sei ausgeschlossen: "Ich komme nur noch zu Besuch hierher."
Heiratsantrag am Thalersee
Nachdem seine Fans ihm ein "Happy Birthday" gesungen hatten, machte sich der "Terminator" mit Lesley Stahl auf zum nahen Thalersee. Dort wurde der Dreh im Ruderboot fortgesetzt - auf jenem Gewässer, auf dem er vor Jahrzehnten um die Hand seiner Noch-Ehefrau Maria Shriver angehalten hatte.
Fahrt mit Bundesheerpanzer
Nach den Dreharbeiten in Thal hat Arnold Schwarzenegger im Schlossberg Restaurant zu Mittag gegessen und anschließend die Grazer Belgierkaserne besucht, wo er 1965 und 1966 seinen Wehrdienst als Panzerfahrer geleistet hatte. Nach dem offiziellen Empfang beim Kommandanten der Streitkräfte, Günter Höfler, und einem Rundgang durch Arnies ehemaliges Mannschaftszimmer durfte sich der "Terminator" an das Steuer eines Kürassier Jagdpanzers setzen und diesen über das Militärgelände lenken.
Einblicke in Zeit als Gefreiter
Die Dreharbeiten in der Kaserne sollten Einblicke in jene Zeit geben, als Arnie als Gefreiter im Dienst war. Seither hat sich zumindest das äußere Erscheinungsbild des Militärstützpunkts kaum verändert - zumal die Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Das ehemalige Mannschaftszimmer des "Governators" sei aber in der Zwischenzeit zu einem Büro umgebaut worden, so Oberst Christian Fielder zur APA.
Eine kleine Überraschung erwartete Schwarzenegger in der Belgierkaserne: Ein ehemaliger Kamerad sowie ein Vorgesetzter aus seiner Zeit im Dienst des Österreichischen Bundesheeres begrüßten die "Steirische Eiche". Vor 47 Jahren waren sie gemeinsam in der Kaserne stationiert.
Arnie Richtung Paris gedüst
Nach dem Besuch und den Dreharbeiten am Militärstützpunkt machte sich der ehemalige Gouverneur von Kalifornien gegen 17.15 Uhr wieder auf dem Weg zum Flughafen Thalerhof, wo die Maschine Richtung Paris bereits wartete. Gegen 18.00 Uhr hob das Flugzeug mit Arnie ab. Wann er wieder kommt, blieb diesmal jedoch offen.
Kommentare
Wen interessiert dieser abgehalftete Ex-Governator,der mit dem Umweltwahn seiner Ehefrau
Kalifornien in die finanzielle Pleite geführt hat?
Aber sein PERSÖNLICHES Sprichwort war ja immer
"zuerst HANDELN und dann erst NACHDENKEN!"
Nicht nur in seinen Filmen,sondern auch in der Politik.
Mein Gott...schnell ein Autogramm und ein Bildchen vom Arnie... Mein Gott Mister Schwarzenegger sei froh, dass du in den USA lebst...wennst nächstes Mal wieder in der Heimat bist, gib den Typen doch ein Autogramm aufs Hirn - vielleicht gleich mit nem Siegel-Ring, weil wenn ich mir anschau, wie kindisch da die Leut sind, obwohl sie eh schon jenseits ihres 12. Geburtstages sind... glaub so mancher/manche hätte sich am liebsten auf Onkels Arnies Schoß gesetzt oder wäre dir aufs Stille Örtchen gefolgt, während du grade dein Geschäft erledigt hättest... wenn da keine Absperrung gewesen wäre... na ich hoff wenigstens, dass du wenigstens in der Kaserne nicht jedem Idioten die Hand schütteln musstest und ihm aufs Foto kritzeln... Mein Gott, der Arnie...Jesas... sag, sind die Leut in den USA auch so primitiv??
.... Kein Wunder wenn "Prominente" lieber unter sich bleiben... ehrlich gesagt, bin ich dir eventuell um die ein oder andere Mille bissl neidig, ...aber möchte nicht gleich von jedem befummelt werden... ja total eklig sowas... schwachsinnige Leut gibts...naja, kein Wunder wenn man sich die politischen Zustände im Land so anschaut...die ganzen Vollkoffer in unserer Politik sind eh vom eigenen Volk gewählt worden ;-) ...versteh dich, dass du in die USA ausgewandert bist :-)
