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Superstar Gesundheitsschule

Beste Jobchancen nach BMS für Gesundheits- und Pflegeberufe

Arbeitsmarkt - Superstar Gesundheitsschule © Bild: Apa/Gindl

"Bildung erhöht eindeutig die Job- und Einkommenschancen und Bildung schützt vor Armut und Arbeitslosigkeit", sagte Arbeitsminister Rudolf Hunstorfer am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Statistik Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer und AMS-Vorstand Johannes Kopf.

Es geht darum, dass Jugendliche und ihre Eltern möglichst viele Bildungsinformationen bekommen, um eine gute Bildungs- oder Ausbildungsentscheidung treffen zu können. Daher wurde das "bildungsbezogene Erwerbskarrierenmonitoring" (BibEr-Monitoring) erstellt.

"Wer nach der Pflichtschulzeit keine weitere Bildungseinrichtung besucht, braucht sehr lange, um einen Job zu finden, erhält oft einen schlecht bezahlten und eher unsicheren Arbeitsplatz", sagte Huntsdorfer und setzte fort, dass für diese Menschen "der häufige Besuch beim AMS programmiert ist". Es gelte daher Information weiter voranzutreiben, dafür zu sorgen, dass Berufsinformation in Anspruch genommen wird, dass Jugend-Coaching und Lehrlings-Coaching forciert werden. "Meine Vision lautet: Kein Jugendlicher soll ohne Ausbildung sein", betonte Hundstorfer, der sich eine Ausbildungsverpflichtung gut vorstellen kann. Eine solche bedeute aber auch das Recht auf Ausbildung und dazu seien noch gewisse Schritte zu setzen.

Karriere mit Lehre
Der Abschluss der Pflichtschule oder der AHS alleine bietet einen weit schwierigeren Arbeitssuch-Prozess als etwa eine abgeschlossene Lehrlingsausbildung . "Sehr oft ist der Verdienst nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung höher als mit einer AHS-Matura", sagte Hundstorfer. 40 Prozent der AHS-Absolventen sind auch noch ein Jahr nach ihrem Schulabschluss auf Arbeitssuche.

Beste Jobchancen haben Absolventen der Gesundheits- und Pflegeschule. Diese Schule sei der "Superstar" der Berufsbildenden mittleren Schulen (BMS). 85 Prozent der Absolventen finden bereits nach drei Monaten einen Arbeitsplatz. An zweiter Stelle stehen die Absolventen der Wirtschaftsberuflichen mittleren Schulen. Hier finden 76,5 Prozent in den ersten drei Monaten einen Job. Bei den Universitätsabschlüssen sind es zwei Drittel, die in diesem Zeitraum einer Berufstätigkeit nachgehen können.

"Meine Ratio ist: Je höher die Ausbildung, umso leichter findet man nach der Ausbildung einen Job", sagte Hundstorfer resümierend.