Arbeitslosigkeit in Eurozone von

Neue Rekordwerte

Österreich steigt am besten aus. Spanien schockt mit Arbeitslosenrate von 25 Prozent.

Mann auf einem Fahrrad passiert ein Schild mit dem Aufdruck "Arbeit...". © Bild: apa/epa/Stratenschulte

Österreich hat im September nicht nur weiterhin die geringste Arbeitslosenrate in der EU-27 verzeichnet, sondern weist erstmals auch die niedrigste Quote bei der Jugendarbeitslosigkeit auf. Insgesamt lag die Arbeitslosenrate in Österreich bei 4,4 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit sank auf 7,5 Prozent, geht aus den von Eurostat präsentierten aktuellsten Daten hervor.

Die Arbeitslosenrate in der Eurozone hat im September ein neues Rekordniveau erreicht. Sie betrug nach am Mittwoch veröffentlichten jüngsten Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat 11,6 Prozent. Im August waren es noch 11,5 Prozent gewesen. In den EU-27 blieb die Arbeitslosenquote mit 10,6 Prozent im September unverändert gegenüber dem August.

Hinter Österreich (4,4 Prozent) rangierten im September Luxemburg mit einer Quote von 5,2 Prozent, dann folgen Deutschland und die Niederlande (je 5,4 Prozent), Malta (6,4 Prozent), Tschechien (6,8 Prozent), Rumänien (7,1 Prozent), Belgien (7,4 Prozent), Schweden (7,8 Prozent), Finnland und Großbritannien (je 7,9 Prozent), Dänemark (8,1 Prozent), Slowenien (8,4 Prozent), Estland (10,0 Prozent), Polen (10,1 Prozent), Ungarn (10,6 Prozent), Frankreich und Italien (je 10,8 Prozent), Zypern (12,2 Prozent), Bulgarien (12,4 Prozent), Litauen (13,9 Prozent), Slowakei (13,9 Prozent), Irland (15,1 Prozent), Portugal (15,7 Prozent), Lettland (15,9 Prozent), Griechenland (25,1 Prozent) und Spanien (25,8 Prozent).

Immer weniger Jugendliche arbeitslos

Bei der Jugendarbeitslosigkeit (Arbeitnehmer unter 25 Jahre) weist Österreich mit 9,9 Prozent den drittniedrigsten Wert hinter Deutschland (8,0 Prozent) und den Niederlanden (9,7 Prozent) auf. Nur diese drei Staaten verzeichneten einstellige Quoten. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit gibt es in Spanien (54,2 Prozent).

Im September 2012 waren in der gesamten EU 25,75 Millionen Menschen arbeitslos, davon 18,5 Millionen in der Eurozone. Bei den Jugendlichen hatten 5,52 Millionen keine Beschäftigung, davon 3,49 Millionen in der Währungsunion.

Kommentare

Herbert Duplomatie

und die kronen zeitung verbreitet wieder mal ...wir sind so gut, haben sowenige arbeitslose----im auftrag der politiker
warum getraut sich niemand bei den medien/zeitungen die wahrheit über arbeitslosigkeit zu schreiben... österr. firmen sind scheiße, nehmen zwar fördergelder aber schaffen keine arbeitsplätze

Herbert Duplomatie

die wirtschaft, dh. die bosse bekommen immer mehr fördergelder...aber sie bauen jobs ab... die fördergelder werden dann für privat haus und auto vernichtet... steuern zahlen sie keine, weil alle nach dem modell khg arbeiten...

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