Zermürbungstaktik gegen den mutmaßlichen Serienmörder von Toulouse: Ein Sonderkommando der Polizei hat einen 23-jährigen Franzosen in einem Mietshaus in Toulouse gestellt. Die nervenaufreibende Belagerung dauert von den frühen Morgenstunden bis in den Abend an. Offensichtlich setzt die Elitepolizisten darauf, dass der Mann irgendwann erschöpft kapituliert oder mit wenig Risiko überwältigt werden konnte. Er hatte er bei der Entdeckung mit Schüssen aus automatischen Waffen zwei Polizisten verletzt, die sich der Wohnung näherten. Im Austausch gegen ein Telefon übergab er der Polizei später einen Colt - die mögliche Tatwaffe bei den Morden an insgesamt sieben Menschen in Südfrankreich.
Bei dem Verdächtigen, den die Polizei über Spuren im Internet ausfindig gemacht hatte, soll es sich um einem dem Terrornetz Al-Kaida nahe stehenden Extremisten namens Mohamed Merah handeln. Im Telefonkontakt mit der Polizei habe er zugegeben, schon für Mittwoch einen weiteren Anschlag gegen einen Soldaten geplant zu haben. Der Mann, ein Franzose algerischer Herkunft, soll in Toulouse und Umgebung drei Soldaten sowie drei jüdische Kinder und einen Rabbiner kaltblütig erschossen haben.
Polizisten werden mehrmals zurückgedrängt
Im Gespräch mit Polizisten habe er bedauert, bisher nicht noch mehr Menschen getötet zu haben, sagte der zuständige leitende Staatsanwalt Francois Molins in Toulouse. Merah habe sich gerühmt, Frankreich auf die Knie gezwungen zu haben. Die Elitepolizisten hätten mehrere Male vergeblich versucht, in Merahs Wohnung einzudringen, in der er sich verschanzt hat. Jedes Mal seien die Polizisten mit Schüssen aus schweren Waffen zurückgedrängt worden. Ein Beamter habe einen Knieschuss erlitten, der andere sei durch seine schusssichere Weste vor schweren Verletzungen bewahrt worden. Nach Analyse ihrer Erkenntnisse hätten sich die Sicherheitskräfte am Vorabend zum sofortigen Zugriff entschlossen.
Das Auto Merahs wurde Sicherheitskreisen zufolge kontrolliert gesprengt, nachdem Ermittler feststellten, dass das Fahrzeug mit Waffen beladen war. Ein Motorroller sei ebenso wie eine Kamera gefunden worden.
Staatsanwalt: "Er bedauert nichts"
Der Mann sei zweimal in Afghanistan gewesen, zuletzt Ende 2011. Nach einer Hepatitis-Erkrankung sei er wieder nach Frankreich zurückgekehrt. Merah habe im Gespräch mit Polizisten erklärt, er habe stets allein gehandelt. "Er bedauert nichts", sagte Molins, der das Alter des Mannes von zunächst 24 auf 23 Jahre korrigierte.
Das von der Polizei umstellte, aber erst gegen Mittag komplett geräumte Mehrfamilienhaus befindet sich in einem ruhigen Wohnviertel der südfranzösischen Stadt. Von dort aus berichtete auch Innenminister Claude Gueant, der erklärte, der Mann habe eine Uzi-Maschinenpistole, ein Kalaschnikow-Sturmgewehr und weitere Waffen bei sich.
Sarkozy will ihn lebend
Präsident Nicolas Sarkozy und Innenminister Gueant forderten, der Mann solle lebend gefasst werden, damit er sich vor Gericht verantworte. Sarkozy warnte vor Rachegedanken und einer Vermengung von Religion und brutalem Extremismus.
Mehrere Personen aus seinem Umfeld wurden festgenommen, darunter waren die beiden Schwestern und Brüder sowie die Mutter des Mannes. Ein Bruder sympathisiere mit den extremistischen Salafisten, sagte der Innenminister. Er betonte jedoch, dass der Verdächtige bei seinen Taten allein gehandelt habe. Die Geheimdienste hätten ihn schon seit längerem beobachtet.
Internet-Spur führte zu Verdächtigem
Gueant bestätigte, dass die Ermittler ihm kurz nach dem Anschlag auf eine jüdische Schule am Montag über das Internet auf die Spur kamen. Das erste Opfer habe er über eine Internet-Verkaufs-Plattform kontaktiert, wo es sein Motorrad verkaufen wollte. Per Mail wurde ein Treffpunkt vereinbart. Die von Polizisten identifizierte IP-Adresse konnte den Angaben einem Computer zugeordnet werden, der der Mutter des Verdächtigen gehört.
"Das hat bei den Ermittlungen die Wende eingeleitet", erläuterte der Minister. In ersten Berichten war vom Computer des Bruders die Rede, dem Gueant ebenfalls radikale Überzeugungen bescheinigte. Die Mutter sei seit längerem wegen ihrer Nähe zu radikalen Salafisten unter Beobachtung der Ermittler gestanden.
Sarkozy beschwört nationale Einheit
Präsident Sarkozy, der nach Angaben seines Ministers die Nacht über auf dem Laufenden gehalten wurde, traf sich am Vormittag mit Vertretern der Glaubensgemeinschaften. "Frankreich kann nur in der nationalen Einheit groß sein", betonte er in seinem Amtssitz. Der Terrorismus werde die Gesellschaft nicht zerbrechen.
In Jerusalem wurden am Morgen unterdessen die vier Opfer des Mordanschlags auf die jüdische Schule bestattet. Hunderte von Trauergästen versammelten sich auf dem Friedhof, darunter auch der französische Außenminister Alain Juppe. Die Leichen waren in der Nacht per Flugzeug nach Israel gebracht worden. In Jerusalem werden der ermordete Lehrer und Rabbiner mit seinen zwei kleinen Söhnen sowie eine weitere Schülerin beigesetzt.
Kommentare
Der Feind in der Nachbarschaft Also ich hab ehrlich gesagt ein schlechtes Gefühl, wenn ein Muslim, neben mir in der U Bahn sitzt. Seit New York, Luxor, Moskau, Bali, Madrid, London, Mumbay, usw. weiß man, dass offensichtlich eine große Gewaltbereitschaft vorhanden ist. Gegenwärtig soll es in Österreich 20 terroristische Schläfer geben.
an alle die das auf alle ausländer verallgemein wenn ihr meint das alle ausländer gleich sind, terroristen sind und so dann sollte man ja seine kinder vor den österreichern schützen den dann wären die in gefahr opfer eines pedophilen aktes zu werden, öffnet eure augen mal ihr dummschwätzer. den ihr wart 1939 bis 1945 nicht besser, sondern viel schlimmer, doch würde ich niemals alle österreicher bzw deutschen in einen topf schmeissen den es gibt arschlöcher wie euch und es gibt auch andere. also denkt mal nach an die vergangenheit, wo der weiße man den schwarzen mann versklavte und vieles mehr. make love not war
Frankreich... und seine Millionen Muslime! Geht offenbar ungebremst weiter den Berg ab mit F. Zumindest die Kriminalitäts- und Sozialhilfestatistiken weisen unmissverständlich darauf hin.
Re: Frankreich... Das ist das beste was Sie aus sich bringen können.....das liegt an den 100.000 Kriegsszenarien die US of A und Ihr Israel geplannt und durchgeführt hat. Und dann noch den meisten Menschen ihre Eltern, Kinder, Frauen, Familien, Häuser und etc. weggenommen hat. Jetzt sind es noch Araber, Schwarze, Afghanen, Pakistanis, Iraqer....bald werden es Syrier, Iraner, shiitische Barahainer, etc.... Jede Reaktion hat eine Aktion...also seit jetzt nicht überrascht von all dem Terror der jetzt in Europa herrscht! Außerdem gehts Sarkozy echt dreckig....so eine Vorfall und Medienhype kann nur seiner Partei zu Gute kommen!
Re: Frankreich... zombie69 - passender name für hirnlose kommentare ...
Re: Frankreich... @S/A/R und Supasta
...husch husch...zurück in den Hendlstall mit euch zwei jockeln.....der eine ein dummschwätzer, der andere ein...naja was auch immer ein supasta sein mag...und jetzt sagts brav auf wiedersehen...gell...und tuts schön die erwachsenen reden lassen !
Der Typ wird in die Geschichte eingehen... als der "Aufgsetzte Kopfschuss-Mörder" ...was auch immer das "aufgsetzte" bedeuten mag
Re: Der Typ wird in die Geschichte eingehen... eifach nur traurigund ungaublich schrecklich...sollen sich dieseterroritendoch ggnseitigumlege n die unschuldigen welche mit diesen wahnsinn nix zu tun haben wollen in ruhe lassen-----ab in die wüste die ist gr0ß genug!!!!!!!und nehmt eure terrorwaffen mit
Re: Der Typ wird in die Geschichte eingehen... verfluchte tastatur sorry sieht ja übel aus da oben mein beitrag
Re: Der Typ wird in die Geschichte eingehen... @fludi:
Kleiner Tipp - zuerst durchlesen und dann erst senden !!! ;)